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Wohnen nach Feng Shui – Der Flur

Der Flur soll mit einer Wohlfühlatmosphäre willkommen heißen und zum Verweilen einladen. Foto: Nadine Munski-Scholz
Der Flur und der Eingangsbereich haben im Feng Shui einen besonders hohen Stellenwert. Sie sind die Visitenkarte eines jeden Heims. Bereits hier entscheidet sich, ob man sich wohl fühlt oder eben nicht. Deshalb sollte man diesem oft sträflich vernachlässigten Raum mindestens genauso viel Aufmerksamkeit widmen, wie den anderen Räumen. Nicht nur nach dem Prinzip des Feng Shui bildet die Tür die magische Schwelle zwischen Außenwelt und Innenwelt.

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Wer sein Zuhause nach dem Prinzip des Feng Shui einrichten möchte, der sollte wissen, dass die Lebensenergie Chi maßgeblich durch die Außenwelt (Grundstück, Nachbarn und selbst die umliegende Bebauung und Bepflanzung sowie dem Wohnort) beeinflusst wird. Lediglich etwa ein Drittel des Feng Shui macht die Innengestaltung aus, also die Raumaufteilung, Möblierung, Formen, Farben und Materialien.

Willkommen heißen

Betritt man ein Haus oder eine Wohnung, sollte bereits der Flur mit einer angenehmen Atmosphäre den Eintretenden willkommen heißen und ihm ein Gefühl des „Ankommens“ vermitteln. Eine Bank oder ein Stuhl im Eingangsbereich lädt zum Verweilen ein und dient zusätzlich als Ablagemöglichkeit. Um eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, sollte der Flur in hellen, warmen Farben gehalten sein und wohnliche Elemente beinhalten. So strahlt ein mittig platzierter Teppich Behaglichkeit aus und vermittelt Ruhe und Ausgeglichenheit. Zusätzlich verlangsamt er den Chifluss, so dass dieser Zeit hat, sich zu sammeln und in die abzweigenden Räume zu verteilen.

Struktur und Ordnung

Um ein Blockieren des Energieflusses zu verhindern, sollte für klare Strukturen gesorgt werden. Das gelingt vor allem bei einem aufgeräumten und sauberen Flur. Alltäglich genutzte Gegenstände wie Jacken, Schuhe und Taschen sollten ihren festen Platz haben. Neigt man zu Chaos, ist es sinnvoll, dieses hinter verschlossenen Türen zu verbergen. Schnell sammeln sich auch Kleinigkeiten im Flur an, die man beim Betreten einfach ablegt: unsortierte Post, Schlüssel, Handschuhe im Winter. Auch diese Dinge sollten nicht unangenehm auffallen, sondern in einer Box oder einem Körbchen gesammelt werden. Pflanzen, Bilder und die richtige Beleuchtung sorgen neben dekorativen Elementen für einen ausgewogenen Charakter des Flurs und können helfen, einen langen Flur zu strukturieren und das Beschleunigen des Chi zu verhindern. Das Gleiche gilt auch für den Fall, dass die Eingangstür direkt in einer Linie mit der Hintertür oder einem Fenster liegt. Lenkt man das Chi nicht um, kann ein sogenannter Chi-Durchzug entstehen.

Kerzenleuchter Kristallleuchter Kristall Foto: Pixabay (public domain)

Im Feng Shui setzt man gerne Mobiles oder Windspiele ein, die helfen das Chi zu sammeln. Foto: Pixabay (public domain)

Verbindung zu den anderen Wohnräumen herstellen

Eine Grundregel des Feng Shui lautet: „Das Chi folgt immer dem Blick“. Bei kleinen Fluren, bei denen das Platzangebot für Dekorationsartikel nicht ausreicht, kann man den Blick durch Farbgestaltung und verschiedene Lichtquellen lenken. Auch Bilder können mit Hilfe ihrer Motive für den Blick richtungsweisend sein und so die Verbindung zu den anderen Wohnräumen, etwa dem Wohnzimmer, herstellen. Geöffnete Türen – außer der zur Toilette/ Bad – lassen das Chi fließen und vermitteln Weite und Geräumigkeit.

Da Feng Shui viel mehr beinhaltet, als ein paar allgemeine Tipps und Faustregeln, ist eine individuelle Beratung durch einen Feng Shui-Praktiker ratsam.

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