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Wie heizen wir 2017?

Der Anspruch an das Heizen wird immer höher. Effizient und kostengünstig soll es sein und dabei auch noch die Umwelt schonen. Foto: Pixabay (public domain)
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Die modernen Heizungsanlagen brauchen sich nicht mehr zu verstecken. Sie machen mittlerweile ganz schön was her und können sich in 2017 nicht nur technisch, sondern auch optisch sehen lassen. Dabei geht der Trend auch weiterhin in Richtung erneuerbare Energien und somit ziehen auch immer mehr Hybridsysteme in die Heizungskeller unserer Region.

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Hybridsysteme

Bei Neubauten stellt sich die Frage nach einer reinen Gas- oder Ölbrennwertheizung gar nicht erst. Nach dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) sind Eigentümer von Neubauten dazu verpflichtet, einen Teil ihres Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energien zu decken. Bei der Wahl der Energieform ist der Eigentümer frei. Vorausgesetzt der hierfür vorgeschriebene Prozentsatz der Wärmeerzeugung stimmt. Am häufigsten entscheiden sich die Bauherren für eine Kombination mit Solartechnik. Aber auch die Kombination mit einer Wärmepumpe (mit oder ohne Erdsonde), einem Kaminofen oder einem Pelletofen ist möglich. Doch nicht nur für Neubauten lohnt sich ein Hybridsystem. Viele der alten Heizkessel im Bestand müssen in den nächsten Jahren ausgetauscht werden, weil sie nicht mehr den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen. Alles was älter als 30 Jahre ist, muss weichen. Das betrifft dieses Jahr also Heizkessel mit Einbaujahr 1987. Bei der Neuplanung macht es durchaus Sinn, nicht nur einen neuen Kessel einzubauen, sondern ihn durch beispielsweise Solarthermie zu ergänzen. Dies bedeutet nur im ersten Moment Mehrkosten, denn selbst bei geringer Sonneneinstrahlung kann das Wasser vorgewärmt werden. Der Gasverbrauch kann auf diese Weise um mindestens 20 bis 30 Prozent reduziert werden, was am Ende ein großes Plus in der Haushaltskasse bedeutet. Zudem ist der Heizungstausch förderfähig, sofern die alte Heizung nicht der gesetzlichen Austauschpflicht unterliegt.

Digitale Heizung

Ein weiterer Trend 2017 bildet im Bereich Heizen die digitale Heizung. Und dabei ist nicht die einfache elektronische Steuerung des Heizkessels, beziehungsweise der Heizungsanlage gemeint. Durch die digitale Steuerung der Heizung wird die Effektivität gesteigert und kann heutzutage per Computer, Tablet oder Smartphone erfolgen. So kann der Nutzer nicht nur seine Anlage steuern und individuell an seine Bedürfnisse anpassen, er kann auch live seinen Energieverbrauch beobachten. Man muss heutzutage kein gelernter Heizungsinstallateur mehr sein, um per Smart-Home-Lösung seine Heizungsanlage seinem Tagesablauf anzupassen. Selbst Einträge in die Anlage, wie beispielsweise durch die Solarthermie, lassen sich per Smart-Home-Lösung am Smartphone von unterwegs verfolgen. Auf diese Weise lässt sich einiges an Geld sparen und die Heizung rückt mehr in das Bewusstsein der Nutzer.

Heizen mit Holz

So schön die digitale Welt auch ist, nichts geht über einen gemütlichen Abend vor dem prasselnden Feuer eines Kamins. Dass das Heizen mit Holz nicht nur nostalgisch, sondern auch kostengünstig und klug ist, das zeigt der Trend 2017. Denn auch Kaminöfen, Kachelöfen und Pelletöfen gehen mit der Zeit und arbeiten heute effizient sowie emissionsarm und sehen dabei auch noch schick aus. Selbst wasserführende Modelle sind auf dem Markt zu haben und schließen somit den Kreis zur Hybridheizung. Eine Zusammenfassung der verschiedenen Öfen haben wir Ihnen in dem Artikel „Angefeuert – Lagerfeuerromantik für daheim“ erstellt:

Angefeuert – Lagerfeuerromantik für Daheim

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