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Vom Chaos zur Ordnung – Aufräumtipps für Spontanbesuche

Im Alltag herrscht doch öfter mal Chaos. Gut wenn man ein paar Notfallstrategien für Spontanbesuche parat hat. Foto: Pixabay (public domain)
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Wer kennt es nicht? Da ist man im Alltag so beschäftigt, dass doch das ein oder andere Teil in den Räumen liegen oder der Abwasch stehen bleibt und einfach nur noch Chaos herrscht. Und ausgerechnet dann kündigt sich Besuch an. Doch wie schafft man es, seine vier Wände in null Komma nichts wieder vorzeigbar herzurichten? Wir haben für den Akutfall ein paar Tricks zusammengetragen.

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Sich auf’s Wichtigste beschränken

Wie so oft gilt auch beim Betreten einer Wohnung: „Der erste Eindruck zählt“. Und genau auf diese Weise sollte man beim Last-Minute-Aufräumen an die Chaosbeseitigung herangehen: Man arbeitet sich vom Eingangsbereich zum Wohnbereich und der Küche vor, beziehungsweise zu den Räumen, die der Besuch betreten wird. Natürlich kann man innerhalb kurzer Zeit nicht alles bis ins Detail aufräumen, aber für das Signal „Hier herrscht Ordnung“ reichen leergeräumte, saubere Böden und Abstellflächen. Ein paar freie Haken an der Garderobe zeigen dem Besuch, dass er hier willkommen ist.

Böden und Oberflächen leerräumen

Häufig werden von Aufräumexperten große Säcke zum Einsammeln der herumliegenden Dinge empfohlen, ich bevorzuge hingegen Körbe oder Kisten. Finde ich praktischer und es kann weniger zu Bruch gehen. Hat man die Flächen einmal leer, wischt man sie gleich Staub und entfernt Fingerabdrücke und Flecken. Das zusammengesammelte Einerlei verräumt man erstmal an einem Ort, der für die Besucher nicht einsehbar ist. Meist ist dies das Schlafzimmer oder der Hobbyraum.

Küche aufräumen

Wer einen Geschirrspüler hat, kann sich glücklich schätzen und räumt das dreckige Geschirr einfach hinein.

Hier ist schnell gespült. Foto: Nicole Wiedemann

Wer per Hand abwäscht, der sollte den Spruch „Gut gestapelt ist halb gespült“ beherzigen. Ist die Zeit zum Spülen zu knapp oder der Stapel zu hoch, hilft auch hier ein Karton, eine Kiste oder der nicht genutzte Backofen, um das dreckige Geschirr aus dem Sichtfeld zu räumen. Auch in der Küche sollten der Tisch und alle Arbeitsflächen freigeräumt und sauber sein. Gegen Küchengerüche hilft ein Schuss Zitronensaft ins Putzwasser zu geben.

Gäste-WC/ Badezimmer putzen

Jeder Gast muss irgendwann mal auf das stille Örtchen. Dann ist ein blitzender Spiegel, saubere Keramik und ein frisches Handtuch das A und O.

Foto: Pixabay (public domain)

Also heisst es, schnell einmal über die Armaturen, das Waschbecken und die Toilette wischen. Dafür kann auch gleich das alte Handtuch benutzt werden, was anschließend in der Wäsche landet. Dann noch für ausreichend Toilettenpapier und ein sauberes Handtuch sorgen und schon ist das Bad vorzeigbar.

Wohnzimmer herrichten

Sieht die Couch schon etwas abgerockt aus und bedarf eigentlich einer längeren Pflegeprozedur, so kann man sich mit (Tages-) Decken behelfen. Schnell übergeworfen verdecken sie nicht nur den einen oder anderen Fleck, auch Tierhaare, die langwierig entfernt werden müssten, sind sofort verschwunden. Jetzt noch die Kissen aufschütteln und drapieren, die Zeitschriften ordentlich stapeln und schon lädt das Wohnzimmer zum Klönen ein.

Lüften und für guten Geruch sorgen

Frische Luft und ein dezenter (Zitronen-) Duft runden den Eindruck eines aufgeräumten Zuhauses ab. Dafür einmal alle Fenster aufreissen, durchlüften und im Anschluss vielleicht noch ein oder zwei Duftkerzen anzünden. Während des Lüftens wird noch schnell der Staubsauger angeschmissen und zumindest die Laufwege und die gröbsten Wollmäuse entfernt.

Wer jetzt noch ein paar Minuten hat, der kann bereits den Tisch decken und ein paar Getränke bereit stellen. So fühlt sich der Besuch direkt willkommen und der Duft von frisch gebrühtem Kaffee oder Tee wirkt besonders einladend und gemütlich.

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