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Urlaubszeit ist Einbruchszeit – Sieben Tipps für mehr Sicherheit daheim

Seien auch Sie ein Experte beim Thema Einbruchsschutz. Symbolfoto: Sina Rühland
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Die erste Woche der Sommerferien ist bereits um. Viele Menschen aus unserer Region befinden sich bereits im Urlaub oder machen sich bald auf den Weg. Höchste Zeit also, sich Tipps zu holen, um Ihr Heim vor unliebsamen Besuchern zu schützen. Denn: Ferienzeit ist auch Einbruchszeit!

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1. Türen und Fenster überprüfen

Ganz allgemein gilt, selbst bei kurzer Abwesenheit (beispielsweise während eines Einkaufs) sämtliche Fenster und Türen zu schließen und auch abzuschließen. Die beliebtesten Einstiegswege sind Fenster, Haus- und Hintertüren. Dabei stellen gekippte Fenster und herangezogene Türen für Einbrecher kein Hindernis dar. Vor der Abreise sollten Sie alles zweimal überprüfen – gern vergessen werden die Hinter- und Kellertüren.

2. Rolladen schließen

Wer Rolladen mit Hochschiebehemmung an den Fenstern und Balkon- oder Terrassentüren hat, sollte sie herablassen: Sie halten einem Hochschiebedruck von bis zu 100 Kilogramm stand. Aber auch normale Rolladen machen es Einbrechern schon etwas schwerer, ins Haus zu gelangen. Jedoch wirken permanent heruntergelassene Rolladen (aber auch Jalousien) verräterisch. So sollten sie entweder automatisch über eine Zeitschaltuhr hoch- und runtergefahren werden oder Sie bitten Nachbarn/ Bekannte dies in Ihrer Abwesenheit zu übernehmen. Gleichzeitig kann auch gelüftet werden.

3. Briefkasten leeren

Auf den ersten Blick erkennbar: der Briefkasten quillt über, der Bewohner ist nicht zu Hause. Was so offensichtlich ist, sollte geändert werden. Entweder Sie bitten auch hier einen Nachbarn oder einen Bekannten, regelmäßig den Briefkasten zu entleeren oder Sie greifen auf den kostenpflichtigen Lagerservice der Deutschen Post zurück. Letzteres bedarf etwas Vorlauf.

4. Garten pflegen

Bei längerer Abwesenheit kann auch ein zu hoher Rasen entlarvend wirken. Kurz vor der Abfahrt in den Urlaub heißt es also nochmal den Rasenmäher anzuschmeißen. Vielleicht kann auch ein Nachbar den Rasen zwischendurch mähen oder Sie engagieren einen Gartenservice.

5. Aufstiegshilfen entfernen

Leitern, Mülltonnen sowie andere Aufstiegs- beziehungsweise Einstiegshilfen sollten weggeschlossen oder angeschlossen werden, so dass sie von Einbrechern nicht zweckentfremdet werden können.

6. Keine Urlaubsnachrichten über soziale Netzwerke verbreiten

Sabine Goldfuß, Pressesprecherin der Polizei Salzgitter, riet vor allem eines: „Verbreiten Sie nicht in aller Welt, dass sie verreisen. Weder in sozialen Netzwerken und schon gar nicht auf Ihrem Anrufbeantworter sollten Sie vermelden, dass Sie wochenlang nicht da sein werden.“

7. Netzwerk „Nachbar“ aktivieren

Ist man selbst nicht vor Ort, ist ein aufmerksamer Blick der Nachbarn Gold wert. Dazu ist es hilfreich, das Netzwerk der Nachbarn für die Urlaubszeit zu aktivieren und zumindest einen von ihnen über Ihre Reisepläne zu informieren. Sinnvoll kann es auch sein, seine Handynummer und die Urlaubsanschrift für den Fall der Fälle bei den Nachbarn zu hinterlegen. Generell ist jeder Bekannte oder Nachbar, der für eine Veränderung an Ihrem Haus sorgen kann, für die Sicherheit Ihres Heims eine große Hilfe.

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