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Tag der Architektur 2017

Der ArchitekTurm ist eines von sieben teilnehmenden Objekten beim "Tag der Architektur 2017" in Braunschweig. Foto: Andreas Bormann
Am 25. Juni 2017 findet der 22. "Tag der Architektur" statt. Bundesweit sind an diesem Tag interessante neuere Gebäude und Anlagen geöffnet - so auch bei uns in der Region. Viele Interessierte nutzen die Chance, neue Architektur zu erleben und lassen sich von Architekten bei den Führungen durch die Immobilien ihre Baukunst näher bringen.

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Braunschweig

ArchitekTurm

Wasserturm reloaded. Aber das Bauen ist ein endloser Prozess. Wenn eine Nutzungsperiode zu Ende geht, beginnt erneut eine Konversion des Bestehenden.

20 Jahre nach dem Umbau und der Nutzung als Wohnhaus hat der Bauherr und Architekt Thomas Wenzig(Gondesen + Wenzig Architekten BDA) den Wasserturm einer erneuten Konversion unterzogen. Der Turm wurde umgebaut und möbliert. Jetzt sucht er seine Bestimmung als Ort für kreative Menschen, zum Wohnen, Ausstellen, Darstellen und Präsentieren.

Zu finden ist der ArchitekTurm in der Turmstraße 55a in 38122 Braunschweig. Die Führungen finden ab 11 Uhr alle 20 Minuten statt.

Braunschweig Integrated Centre of Systems Biology (BRICS)

In dem im April 2016 fertiggestellten Neubau des Braunschweig lntegrated Centre of System Biology (BRICS) werden Forschergruppen der TU Braunschweig und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung zusammengeführt. Durch die Unterbringung kooperierender Disziplinen an einem Standort in räumlicher Nähe zum TU-Campus wird ein Höchstmaß an Synergieeffekten in der Forschungstätigkeit erzielt.

25 Millionen Euro kostete das vom Staatlichen Baumanagement in Auftrag gegebene und von Stefan Ludes (Ludes Generalplaner GmbH – Part of Sweco Architects) und Landschaftsarchitekten des Planungsbüros Hoffmann Landschaftsarchitektur ausgeführte Projekt. Foto: Friedemann Steinhausen

Führungen vom Treffpunkt im Foyer aus finden um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr statt.

Flüchtlingsunterkunft

Die Stadt Braunschweig reagierte auf das hohe Flüchtlingsaufkommen mit der Entwicklung eines dezentralen Standortkonzepts. An zunächst acht Standorten werden dazu jeweils bis zu 100 Personen untergebracht. Zur Umsetzung des Konzepts wurde ein Gebäudetypus entwickelt, welcher in seiner klaren und optimierten Gesamtstruktur als Prototyp an allen Standorten innerhalb des Stadtbildes eingesetzt wird. Das »Atrium«-Konzept bietet nach innen Raum für Privatheit und nach außen die notwendige Öffnung und Kommunikation zum direkten Umfeld. Die neuen Wohnbausteine sollten sich selbstverständlich und harmonisch in das allgemeine Stadtbild integrieren und die Möglichkeit der Nachnutzung vordenken.

Die unterschiedlichen Wohnungsgrößen je »Baustein« lassen eine große Bandbreite unterschiedlicher Wohnformen zu. Foto: Bernd Lohse

Bauherrin der Flüchtlingsunterkünfte war die Stadt Braunschweig, ausführende Architekten Dohle + Lohse Architekten GmbH, Mitarbeiter: Stefan Schwappach.

Führungen durch die im Februar 2017 fertiggestellte Flüchtlingsunterkunft in der Glogaustraße 9 in 38112 Braunschweig finden um 11 Uhr, um 12 Uhr, um 13 Uhr, um 14 Uhr und um 15 Uhr statt (barrierefrei zugänglich).

Herzog Anton Ulrich-Museum

Das Herzog Anton Ulrich-Museum in der Museumsstraße 1 ist eines der bedeutendsten Museen Deutschlands. Neben der Modernisierung der technischen Einrichtungen stand die Wiederherstellung der verloren gegangenen Raumstrukturen des 1883-1887 nach Plänen von Oskar Sommer errichteten Baus im Vordergrund.

Sechs Jahre dauerte die umfassende Sanierung und Neugestaltung der Sammlung. Foto: Kanyaphak Härtl

Seit der Fertigstellung im Oktober 2016 ist die ursprüngliche Konzeption des Gebäudes mit dem großzügigen Foyer, den Oberlichtsälen im 1. OG, den neuen Ausstellungsräumen im 2. OG sowie der repräsentativen Haupttreppe wieder erlebbar.

Bauherr des 33,60 Millionen-Euro-Projektes (Gesamtbaukosten einschl. Erweiterungsgebäude) war das Land Niedersachsen, vertreten durch das Staatliche Baumanagement Braunschweig. Das Hauptgebäude gestalteten Kleineberg Architekten und Ingenieure, die Erweiterungsgebäude Lehmann Architekten BDA. Für die Ausstellungsarchitektur waren Kuehn Malvezzi Architects verantwortlich, der Außenbereich wurde vom Landschaftsarchitekt Dipl.-Ing. Pit Müller gestaltet.

Führungen mit maximal 25 Personen pro Führung finden statt um 11:30 Uhr, 13 Uhr, 14:30 Uhr und 16 Uhr. Eine Warteliste wird vor Ort ausgelegt. Der Treffpunkt ist der Personaleingang rechts.

Markt + Kunde

Geplant wurde ein modernes Bürogebäude, das durch seine Transparenz, die flexiblen Bürostrukturen und ökologischen Qualitäten das Selbstbild des Unternehmens ausdrückt.

Zur Straße hin stellt der zweigeschossige Büroneubau gemeinsam mit der Werkzeugwelt und dem Vorplatz den Auftakt der neuen Hauptverwaltung dar. Foto: Andreas Bormann

Zum Bestandsgelände bildet das neue Gebäude mit den vorhandenen Bauten einen gestalteten, begrünten Innenbereich, die grüne Mitte“. Die lichtdurchfluteten Arbeitsräume sind überwiegend zu diesem grünen Innenhof orientiert.

Bauherrin der im April 2016 fertiggestellten neuen Hauptverwaltung war die Hch. Perschmann Familienholding UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG. Ausgeführt haben das Neun-Millionen-Euro-Projekt die Architekten der htm.a Hartmann Architektur GmbH und struhk architekten Planungsgesellschaft mbH. Die Innenarchitektur übernahm Hannibal Innenarchitektur. Als Landschaftsarchitekten waren nsp christoph schonhoff landschaftsarchitekten stadtplaner beteiligt.

Die Führungen starten um 11 Uhr, um 13 Uhr, um 14:30 Uhr und um 16 Uhr am Treffpunkt „Haupteingang Foyer“ (barrierefrei zugänglich). 

Studierendenhaus „Masch.Bau“

Der Neubau für die Fakultät für Maschinenbau dient als Lerngebäude für Studierende, die sich hier über ihren Studentenausweis stundenweise Räume zum Lernen anmieten können. Die Zugänglichkeit ist ganzjährig „rund um die Uhr“ gewährleistet. Rund 80 Arbeitsplätze stehen zur Verfügung. Die Lebendigkeit der Fassade, deren „2. Haut“ aus gelochten Blechen als Sonnen- und Schallschutz fungiert, setzt einen klaren Akzent im Straßenraum. Die Farbigkeit setzt sich im Inneren fort, die Lern- und Arbeitsräume sind jedoch bewusst ruhig für konzentriertes Arbeiten ausgelegt.

Das Studierendenhaus „Masch.Bau“ im Langen Kamp 19d präsentiert sich in frischen Grüntönen. Foto: Hanno Keppel Image Photography

Etwa zwei Millionen Euro investierte die TU Braunschweig als Bauherrin, vertreten durch den Geschäftsbereich 3 (Gebäudemanagement). Ausführende Architekten waren Gerd Jes Jensen und Kristina Gronau von Isermann + Jensen. Architekten BDA.

Treffpunkt für die um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr angebotenen Führungen ist der Haupteingang / das Foyer.

Viewegs Quartier

Mitten in Braunschweig liegt das Grundstück in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof und dem Wohnbaugebiet Viewegsgarten.

Das von Petra Wehmeyer (Planungsbüro Wehmeyer) entworfene Gebäude mit Staffelgeschoss wurde im Mai 2016 fertiggestellt und schließt städtebaulich den Blockrand des Heinrich-Büssing-Rings. Zwischen drei zusammenschaltbaren Geschäften und einem weiteren Laden entsteht eine eingeschossige Passage, die sowohl zwei Läden, das Treppenhaus 1, die dahinter liegenden Reihenhäuser und den Innenhof anbindet.

Insgesamt beherbergt das Viewegs Quartier 30 Wohneinheiten sowie sechs Gewerbeeinheiten. Foto: Hanno Keppel Image Photography

In Auftrag gegeben wurde das Projekt Donatus Grundstücks-GmbH und Donatus Vermietungs-GmbH & Co. KG.

Führungen werden um 11 Uhr, um 13 Uhr und um 15 Uhr ab dem Treffpunkt „Passage“ statt. Viewegs Quartier ist barrierefrei zugänglich.

Gifhorn

Der Hof 33 in Leiferde ist ein Bauernhof im historischen Ortskern von Leiferde. Nicht mehr als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt, wollte der Bauherr Heiko Botsch dem Hof „eine neue Lebendigkeit“ schenken und die alten Ställe und Scheunen zu einer Gruppe von Wohngebäuden um einen zentralen Wohnhof umbauen. Als erster Schritt wurde der Kuhstall im Norden zu einem mixed-used-Gebäude aus Wohnungen, Ateliers, Lager- und Technikräumen von Architekt Leonhard Pröttel (Studio Leonhard Pröttel) umgestaltet.

Der Hof 33 ist am Tag der Architektur 2017 in Leiferde zu besichtigen. Foto: Leonhard Pröttel

Führungen für interessierte Besucher finden um 12 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr satt. Treffpunkt ist auf dem Hof 33, Volkser Straße 10 a-c in 38542 Leiferde.

Helmstedt

Der Umbau der Kindertagesstätte in Wendhausen ist das einzige Projekt aus dem Landkreis Helmstedt, das in diesem Jahr an dem bundesweiten Aktionstag teilnimmt.

Der Umbau der ehemaligen Grundschule zu einer KiTa mit Kindergarten- und Krippenangebot erfolgte unter Erhalt der vorhandenen Gebäudehülle. Innen schafft ein prägnantes Farbkonzept Zugehörigkeit und Orientierung. Eigens entwickelte Spiellandschaften und „Guckfenster“ regen zum Ausprobieren und Entdecken an. Ein notwendiger Fluchtweg wird zum Podest-Fenster- Röhrenrutsche-Pfad ins Freie. Dort lassen naturnahe Bereiche wie die Hügelschlange, der Balancierpfad im Birkenwäldchen, der von Weiden gefasste Abenteuer-Strand oder die „Kükeninsel“ Freiraum für bewegte Fantasie.

Der Eingangsbereich der KiTa Wendhausen erstrahlt in frischen Farben. Foto: Marc Stantien

Als Architekten und Landschaftsarchitekten gestalteten Britta Kerstingjohänner, Andreas Kerstingjohänner, Katja Necker, Michael Peter (KPN Architekten BDA, Planungsgesellschaft mbH) die KiTa Wendhausen um.

Führungen für interessierte Besucher finden um 12 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr statt. Treffpunkt ist der Haupteingang der Kita Wendhausen, Schulstraße 10b in 38165 Wendhausen.

Peine

Aula Ratsgymnasium

Die Aula wurde schulbegleitend als Multifunktionsraum umgebaut und saniert. Bei der Ausstattung wurde der musikalische Schwerpunkt der Schule besonders berücksichtigt. Der Veranstaltungsraum erhielt eine wertige, raumhohe und akustisch wirksame Innenwandverkleidung sowie eine zeitgemäße Bühnentechnik. Leuchten in Tropfenform schweben unter einer schwarzen Akustikdecke und durchbrechen die straffe Symmetrie.

Die Versammlungsstätte für 400 Besucher erhielt zusätzliche Rettungswege und ist barrierefrei konzipiert.

Führungen durch die Aula gibt es um 11 Uhr und um 14 Uhr. Treffpunkt ist der nördliche Nebeneingang.

Ausbau einer Fachwerkscheune

„Altes bewahren – Neues kultivieren“ beschreibt den Werdegang dieser vormals landwirtschaftlich genutzten Fachwerkscheune. In die sanierten Grundmauern ist eine moderne Material- und Formensprache eingezogen. Die neuen architektonischen Elemente wie Küche und Eingangsportal wirken wie durchgeschobene Körper, die einen spannungsreichen Kontrast zum Bestand setzen. Das innenarchitektonische Konzept setzt auf Sichtachsen in Kombination mit einer reduzierten Materialwahl aus Alt und Neu.

Familie Marieke Täger-Farny und Jens Welge beauftragen die Innenarchitektin Sybille Ronshausen und den Architekten Sven Ronshausen (qbus architektur & innenarchitektur Ronshausen PartGmbH) mit dem Umbau.

Führungen in dem Objekt in der Raiffeisenstraße 8 in 38176 Wendeburg-Meerdorf finden um 11 Uhr, um 12 Uhr und um 14 Uhr statt.

Salzgitter

In noch nicht einmal acht Monaten Bauzeit entstand am Stadtrand von Salzgitter-Lebenstedt, in der Feldstraße 2, bis November 2016 ein Büroneubau für die Abwasserentsorgung Salzgitter GmbH. In zeitgemäßer Architektursprache verteilen sich insgesamt knapp 1.000 Quadratmeter Büro- und Sozialräume über zwei Etagen. Zwei einbündige lichtdurchflutete Büroriegel verklammern eine zweigeschossige Eingangshalle, die mit ihren blau und gelb illuminierten Oberlichtblasen auch einen Hinweis auf den Aufgabenbereich des Nutzers vermitteln.

Bauherrin ist die ASG Salzgitter GmbH, ausführende Architekten Frank Guder, Wolfgang Jung, Bernd Hämmerli (architecten gjh Partnerschaftsgesellschaft mbB).

Führungen für interessierte Besucher werden um 11 Uhr, um 13 Uhr und um 15 Uhr ab dem Haupteingang angeboten (barrierefrei zugänglich).

Wolfsburg

Mit sechs Objekten bietet die Stadt ein breites Spektrum an Projekten, bei denen die Besucher an diesem Tag bei Führungen einen Blick hinter die Kulissen werfen und mit Bauherren und Architekten ins Gespräch kommen können.

Neue Schule Wolfsburg

Entwurf für den Neubau zur Erweiterung der Neuen Schule Wolfsburg von Kirstin Bartels, damals Partnerin bei div.A arkitekter in Oslo, ging 2010 als Sieger aus einem Architekturwettbewerb hervor. Kirstin Bartels hat den Entwurf und die Planung des Projektes bis zum Bauantrag weitergeführt und anschließend die gestalterische Oberleitung bis zur Fertigstellung des Gebäudes übernommen. Für die Ausführungsplanung zeichnete das Büro Schneider + Sendelbach, Braunschweig verantwortlich.

Die Neue Schule Wolfsburg präsentiert sich beim Tag der Architektur 2017. Foto: Lars Landmann

Vom Haupteingang an der Heinrich-Heine-Straße betritt man das Foyer und die „gemeinsame Mitte“, einen großzügigen und fließenden Raum, der sich nach Süden zum Schulhof hin öffnet. Im Obergeschoss gliedern sich die vier Jahrgangscluster der Sekundarstufe I für rund 400 Schüler um den dreigeschossigen, offenen Raum. Das neue „Herzstück“ der Schule geht aus von einer Bühnensituation im Untergeschoss und entwickelt sich über die ansteigenden Sitzstufen und einen großen Luftraum über die ganze Gebäudehöhe, gekrönt von einem großen Oberlicht. Die schulischen Außenanlagen wurden durch das hannoversche Büro Lohaus + Carl gestaltet.

Führungen mit maximal 30 Personen finden um 11:30 Uhr, 13:30 Uhr und 15:30 Uhr statt. Treffpunkt ist der Eingangsbereich/ das Foyer der Neuen Schule Wolfsburg (Sek I), Heinrich-Heine-Straße 36, 38440 Wolfsburg.

Vorplatz Schulzentrum Westhagen

Ein Projekt der Stadtsanierung ist die Neugestaltung der Eingangssituation am Schulzentrum Westhagen und der Freiflächen der nördlichen Halberstädter Straße sowie des Lehrerparkplatzes. Der Umbau stellt ein zentrales Projekt im Rahmen der Teilnahme Westhagens am Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ dar. Die gebaute Variante hatte sich in einer Planungswerkstatt 2014 mit Anwohnern der Halberstädter Straße sowie Vertretern des angrenzenden Schulzentrums und des Jugendzentrums entwickelt.

Der Vorplatz des Schulzentrums Westhagen ist ein Projekt der Stadtsanierung. Foto: lad+

Bürgerbeteiligung bei Bauprojekten im Rahmen der Sozialen Stadt hat in Westhagen Tradition, denn Planungen, die von möglichst vielen Menschen mitgestaltet werden, erfahren eine hohe Akzeptanz. Durch Umgestaltung wird der Vorplatz des Schulzentrums zum Blickpunkt der von Säuleneichen gesäumten Erschließungsachse. Polygonal gestaltete Pflanzinseln schaffen Aufenthaltsqualität und Intarsien aus Ortbeton bieten Aktionsfelder im Platz.

Führungen finden um 12 Uhr und 13 Uhr statt (Treffpunkt: Schuleingang).

Wohnanlage Neue Burg

Ein viel beachtetes Sanierungsprojekt über Wolfsburg hinaus ist die „Neue Burg“ in Detmerode. Der dritte und letzte Bauabschnitt wurde im Herbst 2016 bezogen. Nach dem Teilrückbau und der Sanierung von Teilen der Großwohnanlage der 1960er Jahre wurden hier im Auftrag der städtischen Wohnungsgesellschaft Neuland insgesamt 92 Wohnungen neu errichtet. Sie wurden entworfen vom Büro KSP Jürgen Engel Architekten, Braunschweig.

Die originale Stadtstruktur der Wohnanlage „Burg“ wird durch die neuen Gebäude aufgenommen, jedoch in einzelne Baukörper gegliedert. Foto: Klemens Ortmeyer

Direkt an der John-F.-Kennedy-Allee entstand ein siebengeschossiger Kopfbau als Orientierungsmarke. Er ist zentraler Begegnungsort im Quartier mit Gewerbeflächen für die Nahversorgung und Gemeinschaftsflächen. Das Erscheinungsbild der sieben Mehrfamilienhäuser wird durch die grundsätzlich für Detmerode typischen weißen Putzflächen geprägt, jedoch farbig akzentuiert.

Führungen werden um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr angeboten.

Wohnen am Stadtwald

Für das innerstädtische Quartier „Wohnen am Stadtwald“ entstanden 16 Reihenhäuser und neun Stadtvillen mit 51 Eigentumswohnungen rund um einen zentralen Platz nach Entwürfen von ksw architekten + stadtplaner, Hannover und O.M. Architekten, Rainer Ottinger, Braunschweig.

Das Quartier „Wohnen am Stadtwald“ am Abend. Foto: Andreas Bormann

Je drei Mehrfamilienhäuser gruppieren sich zu einer Nachbarschaft auf einem angehobenen, steinernen Plateau und docken mit dem jeweils nördlichsten Haus an den öffentlichen Platzraum an. Ein klares Rückgrat auf der Westseite des Platzes bildet eine dreigeschossige Reihenhauszeile, die in vier Abschnitte gegliedert ist.

Der Bebauung östlich der grünen Mitte kommt städtebaulich eine große Bedeutung zu. Dies wurde von der Volksbank BraWo Unternehmensgruppe erkannt. Aufgrund der großen Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum in Wolfsburg gründete dieVolksbank BraWo Projekt GmbH gemeinsam mit der moretti wohn- und bauprojekte GmbH die Wohnen am Stadtwald GmbH. 24 Millionen Euro betrugen die Baukosten inklusive der Erschließung der Außenanlagen für die im Dezember 2016 fertiggestellte Wohnanlage.

Beim Tag der Architektur werden die Gebäude allerdings nur von außen gezeigt, eine Wohnungsbesichtigung ist nicht vorgesehen.

Die Führungen finden um 11 Uhr, 12:30 Uhr und 14 Uhr – vom Treffpunkt Wohninsel „Rügen“, Auf der Sonnenwiese 2-6 in 38444 Wolfsburg startend – statt.

Wohnen am Glockenberg

Volkswagen Immobilien GmbH ist Bauherr für das Projekt „Wohnen am Glockenberg“ in Fallersleben. Auf dem Grundstück an der Dresdener Straße wurden drei lineare Baukörper mit insgesamt 24 Wohnungen in eine ältere Bebauung eingefügt. Die Wohnhauszeilen sind dreigeschossig und erhielten ein zusätzliches Staffelgeschoss mit Pultdach.

Das Projekt „Wohnen am Glockenberg“ präsentiert sich farbenfroh. Foto: Sandor Kotyrba

Alle Wohnungen werden von Osten erschlossen und orientieren sich mit dem Wohn- und Essbereich nach Westen und verfügen über eine raumbreite, bodentiefe Verglasung zu Terrasse oder Balkon. Farbige Balkone und variable Sonnenschutzelemente prägen die Gestaltung des Büros hsv-architekten aus Braunschweig.

Dresdener Straße 19 A-C, 38442 Wolfsburg, Führungen um 10 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr.

Bootshaus WRC

Den neuen Ruder-Club, der zwischen Allersee und Mittellandkanal entstanden ist, zeigt das Büro Koller Heitmann Schütz Architekten, Wolfsburg. Rund 60 Boote muss der Wolfsburger Ruderclub e.V. unterbringen, vom kleinen Einer bis zum 17 Meter langen Achter. Die alten Hallen haben ausgedient.

Für den Neubau des Bootshauses haben sich die Architekten eine Wellenform einfallen lassen. Foto: KHS Architekten

Ruderclub Wolfsburg, In den Allerwiesen 3, 38440 Wolfsburg, Führungen um 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr.

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