Schubladendenken – So wird Aufräumen einfach

Ist alles in Schubladen verstaut, wirkt es viel ordentlicher. Foto: Pixabay (public domain)
Anzeige

Überall ist es verpönt und dabei doch so hilfreich - das Schubladendenken. Unser Gehirn ist seit Anbeginn der Zeit darauf ausgerichtet, Dinge zu kategorisieren und in Schubladen einzuzuordnen. Früher durchaus überlebenswichtig ist es auch heute noch hilfreich. Selbst beim Aufräumen der eigenen vier Wände können wir uns diese Fähigkeit zu Nutze machen.

Anzeige

Natürlich müssen es nicht immer Schubladen sein. Kisten, Kästen, Boxen und Co können genauso gut zum Kategorisieren und Ordnen benutzt werden. Hauptsache, man kann Dingen gleicher Art einen Platz zuweisen. Im Netz findet man bereits zahlreiche Anleitungen wie man unter der Verwendung von wahlweise drei oder vier Kisten erst einmal grob Ordnung in sein Chaos bringt. Der Sinn hinter dieser Aufräum-Methode ist es, sein Hab und Gut zunächst vorzusortieren: Eine Kiste für’s „Wegwerfen“, eine Kiste für Sachen, die weitergegeben werden können oder sollen – also „Verschenken/Verkaufen“, und eine dritte Kiste mit Dingen, die man behalten möchte: „Aufheben“. Eventuell benötigt man auch noch eine vierte Kiste für Dinge die unter „Unentschlossen“ fallen.

Wenn es dann um die Feinheiten geht, braucht es sicherlich ein paar mehr Möglichkeiten, um seine Habseligkeiten geordnet unterzubringen.

Vorteile von Boxen und Kisten

Der große Vorteil von Behältern jeglicher Art ist, dass man mit ihnen Bereiche unterteilen kann und zum Beispiel innerhalb einer großen Schublade oder eines Regals eine eigene Zone schaffen kann.

In Boxen und Kisten kann man Dinge gleicher Art zusammenfassen, sie also gruppieren.

Hat man seine Kosmetik im Bad zum Beispiel an einem Platz, wirkt das gleich viel ordentlicher, als wenn sie überall verteilt ist. Foto: Pixabay (public domain)

Doch nicht nur im Bad ist der Einsatz von Behältern sinnvoll. Ebenso ist es beim Putzen eine Erleichterung, wenn man statt vieler Kleinigkeiten nur noch eine Box aus dem Regal nehmen oder ein dekoriertes Tablett auf dem Tisch anheben muss.

Ein dekoriertes Tablett wirkt hübsch und geordnet zugleich. Foto: Pixabay (public domain)

Im Kühlschrank kann man mit (rechteckigen) Körben oder Tabletts Ordnung schaffen und so beispielsweise alles für das Frühstück zusammen aufbewahren und direkt auf den Tisch bringen.

Geeignete Behälter

Wer nun direkt loslegen möchte, der kann das tun. Auch ohne zig neue Körbe und Kisten kaufen zu müssen. Zum einen findet sich fast in jedem Haushalt etwas Geeignetes (gern auch zweckentfremdet) und zum anderen können mit wenigen Handgriffen eigene Behälter gebastelt werden.

Buntstifte Emailletasse Ordnung Aufräumen Foto: Pixabay (public domain)

Ausrangierte Gläser, Tassen oder Becher eignen sich hervorragend, um die Vielzahl an Stiften unterzubringen. Foto: Pixabay (public domain)

Geeignet zum Sortieren und Zusammenfassen ist eigentlich fast alles, was einen Boden hat. Körbe, Kisten aus Pappe, Holz oder Plastik, alte Kartons (Versand- oder Schuhkartons gibt es in nahezu jeder Größe), ausrangierte Plastikdosen (weil vielleicht der Deckel fehlt), alte und neue Blechdosen, Gläser, Tassen, Blumenübertöpfe, Vasen oder Schubladenkisten (aus Holz oder Pappe).

Do-it-yourself

Findet sich nichts Passendes, besteht als Alternative zum Kaufen noch das selbst gestalten. Körbe oder sogenannte Utensilos sind recht einfach genäht oder gehäkelt. Mit ein bisschen Falttechnik und Fingerspitzengefühl kann man sich schnell Fächer zur Schubladenunterteilung selbst gestalten.

Mit etwas Geschick kann man sich seine Körbe in der passenden Größe selber nähen. Foto: Nicole Wiedemann

 

Und wem zum Beispiel Schuhkartons zu schlicht sind, der bezieht sie mit Geschenkpapier oder Stoff. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Anzeigen
Anzeigen