Rauchgeruch – So werden Sie ihn los

Ein sauberer Aschenbecher minimiert den Rauchgeruch. Foto: Anke Donner
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Während frischer Nikotingeruch zumindest den Rauchern nicht unangenehm auffallen dürfte, ist der Geruch von kaltem, abgestandenen Rauch in der Wohnung nicht gerade erwünscht. Wir haben etwas recherchiert und die erfolgsversprechendsten Maßnahmen zur Luftverbesserung zusammen getragen.

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Draußen rauchen

Der ultimative Tipp gegen Rauchgeruch in der Wohnung ist, nicht in der Wohnung zu rauchen. Und nein, wir wollen Sie nicht veräppeln. Immer mehr Raucher möchten den Geruch nicht in ihrer Wohnung haben und rauchen deshalb auf Balkon, Terrasse oder einfach vor der Haustür. Im Winter und generell bei schlechtem Wetter kann das einem natürlich schon mal den Genuss der Zigarette vermiesen.

Einrichten eines Raucherbereichs

Wer sich nicht überwinden kann, nur noch draußen seiner Nikotinlust zu fröhnen, der grenzt den Bereich seiner Wohnung in dem geraucht wird stark ein. Beispielsweise auf die Küche oder das Wohnzimmer. Die Tür des Raucherzimmers sollte dann geschlossen bleiben, damit der Rauch nicht in andere Zimmer ziehen kann. Zudem bietet es sich an, für den Raucherbereich ein Zimmer zu wählen, in dem kein Teppich liegt und generell wenig Textilien vorhanden sind. Denn hier setzt sich der Nikotingeruch besonders fest.

Lüften, lüften, lüften

Damit sich der Geruch gar nicht erst in Polstern, Textilien und Co festsetzen kann, empfiehlt es sich, bereits während des Rauchens zu lüften oder gar am offenen Fenster/ aus dem Fenster zu rauchen.

Fenster Lüften Frische Luft Vorhang Ausblick Symbolfoto: Pixabay (public domain)

Auch nach dem Rauchen sollte noch weiter gelüftet werden. Symbolfoto: Pixabay (public domain)

Ein komplettes Auskühlen der Räume sollte jedoch vermieden werden. Ansonsten steigt einem der Geruch nach kaltem Rauch/ kalter Asche besonders in die Nase.

Putzen gegen den Geruch

So simpel es klingt, so wirkungsvoll ist es. Zusätzlich zum großzügigen Lüften empfiehlt es sich, alle Textilien die sich im Raucherhaushalt, beziehungsweise innerhalb des Raucherbereichs befinden, einmal öfter als eventuell notwendig in der Waschmaschine zu waschen. Holzflächen und Bodenbeläge können gut mit einem Schuss Essig im Putzwasser gereinigt werden. Das entfernt nicht nur zuverlässig die Nikotinablagerungen, sondern der Essig bindet gleichzeitig die Rauchmoleküle und eliminiert den Geruch.

Zitronen Schalen Putzen Tabakgeruch Kalk Symbolfoto: Pixabay (public domain)

Sollte der Geruch sich besonders hartnäckig halten, können Schalen mit frischen Zitronenschalen oder Essigwasser aufgestellt werden. Foto: Pixabay (public domain)

Beim Putzen gilt dem Aschenbecher besonderes Augenmerk. Durch das Entfernen der Asche und dem kurzen Ausspülen des Aschenbechers beseitigt man eine große Geruchsquelle.

Geruch überdecken?! Lieber herausfiltern

Bei der Wahl der Raumdüfte oder -sprays sollte darauf geachtet werden, dass diese den Geruch nicht einfach nur überdecken. Unter Umständen entsteht so eine undefinierbare Mischung, die nicht unbedingt angenehm riecht. Spezielle Anti-Tabak-Sprays, beziehungsweise Lufterfrischer entfernen den Nikotingeruch aus der Luft. Noch effektiver reinigt eine katalytische Lampe die Raumluft.

Duftöl Raumerfrischer Duftstäbchen Einblatt Symbolfoto: Pixabay (public domain)

Raumerfrischer sorgen für guten Duft, das Einblatt filtert unter anderem Benzol aus der Luft. Foto: Pixabay (public domain)

Den Rest erledigen dann Duftöle, Räucherstäbchen oder Kerzen. Wer zusätzlich zum Geruch auch die Schadstoffe aus der Luft filtern möchte, der setzt auf luftreinigende Pflanzen, wie das Einblatt oder den Bogenhanf.

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