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Nebenkosten Hauskauf – Damit müssen Sie rechnen

Nicht nur für die reine Immobilie fallen Kosten an, auch die Nebenkosten schlagen ordentlich zu Buche. Symbolbild/ Foto: Marc Angerstein
Wer ein Haus, eine Wohnung oder ein Grundstück kaufen möchte, hat sich sicherlich im Vorfeld schon reichlich Gedanken über den finanzierbaren Kaufbetrag gemacht. Was jedoch bei der Budgetüberlegung gerne vergessen wird, ist die Fälligkeit von Nebenkosten, die so ein Immobilienkauf mit sich bringt.

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Die Höhe der zu entrichtenden Nebenkosten richten sich nach dem Kaufpreis Ihrer Immobilie. Je nachdem, wie geschickt Sie bei der Verhandlung der Maklergebühren sind, können Sie noch ein paar Euros sparen. Insgesamt betragen die Nebenkosten etwa zehn bis fünfzehn Prozent des Kaufpreises.

Makler

Einen festen Wert gibt es bei den Kosten für die Aufwendung der Maklerprovision nicht. Die Spannbreite liegt zwischen 3,57 und 7,14 Prozent inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer auf wird auf den Gesamtkaufpreis angewendet. Je nach Region ist der Prozentsatz unterschiedlich und zudem auch noch verhandelbar. Üblich ist in Niedersachsen, dass der Käufer die Provision zu tragen hat, nur selten kommt es vor, dass sich Verkäufer und Käufer die Kosten teilen.

Notar

Für die Kaufabwicklung ist eine beglaubigte Urkunde von einem Notar notwendig und gesetzlich vorgeschrieben (Bürgerliches Gesetzbuch). Die Kosten dafür betragen etwa 1 bis 1,5 Prozent des Kaufpreises. Hierin enthalten sind häufig neben den Notargebühren auch die Kosten für die Grundbucheintragung von etwa 0,5 Prozent des Kaufpreises. Die entsprechenden Eintragungen im Grundbuch werden vom Notar veranlasst und er wirkt ebenso bei der Stellung von Sicherheiten mit. In den meisten Fällen zahlt der Käufer die gesamten Notarkosten. Der Verkäufer hat nur die Kosten für die Löschung von Rechten Dritter (wie beispielsweise einer zugunsten seiner Hausbank eingetragenen Grundschuld) zu tragen.

Grunderwerbssteuer

Die  Grunderwerbssteuer berechnet das zuständige Finanzamt auf den Haus- und Grundstücksanteil des Kaufpreises einer Immobilie. In Niedersachsen werden für die Grunderwerbssteuer fünf Prozent des Kaufpreises veranschlagt. Um die Grunderwerbssteuer so gering wie möglich zu halten, kann man im Kaufvertrag bestimmte Einbauten, wie beispielsweise die Einbauküche, nicht verklebte Bodenbeläge oder Möbel, aufführen und mit einem Preis versehen. So reduziert sich der Anteil des Kaufpreises, auf den das Finanzamt die Grunderwerbssteuer berechnet.

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