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Nach 20 Jahren – Börßum weist wieder Bauland aus

Oliver Ganzauer (links) und Marcus Bosse vor dem künftigen Baugebiet. Foto: SPD
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Das letzte größere Baugebiet in Börßum im Landkreis Wolfenbüttel wurde 1998 mit 32 Bauplätzen ausgewiesen. So ist es kein Wunder, dass es in den vergangenen fast 20 Jahren immer wieder zu Nachfragen zu neuem Bauland kam. Allerdings gestaltete sich der Grunderwerb in den vergangenen Jahren als äußerst schwierig. Doch jetzt ist es geglückt.

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„Unser Wunschgebiet“ so Ganzauer weiter, „wäre die Erweiterung des alten Baugebietes „Auf dem Roten Stein“ gewesen. Die Eigentümerin war jedoch nicht bereit, weiteres Land zu veräußern. Dann kam aber Anfang des Jahres Bewegung in unsere Bemühungen und der Gemeinde standen zwei potentielle Flächen zur Verfügung. Zum einen eine rund 16.000 Quadratmeter große Fläche hinter der Grundschule und zum anderen eine 32.000 Quadratmeter große Fläche am Friedhof. Der Rat beschloss letztlich die Fläche am Friedhof zu überplanen.“ Damit stehen in den nächsten Jahren in Börßum wieder über 30 Bauplätze zu Verfügung. Bei einem Ortsrundgang nahm der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse auch das neu geplante Baugebiet in Augenschein. „Die Bereitstellung neuen Baulandes war eines unserer zentralen Wahlkampfversprechen“, erläutert der SPD-Ratsherr Oliver Ganzauer.

Erste Reservierungen sind schon erfolgt

Die Aufstellung des Bebauungsplanes wurde auf der letzten Ratssitzung in Auftrag gegeben. Zurzeit liegt nur eine Grobplanung vor, trotzdem gibt es schon die ersten Reservierungen. Neben einem Lärmschutzgutachten ist auch ein Bodengutachten erforderlich. Die Gemeinde geht davon aus, dass ein Regenrückhaltebecken und ein Lärmschutzwall errichtet werden muss. Wenn alles planmäßig läuft, werden in einem Jahr die ersten Häuser errichtet werden können. „Alles richtig gemacht“, sagt der Landtagsabgeordnete Marcus Bosse. „Durch die stark angestiegenen Mieten und die Preise für Häuser und Grundstücke werden die Menschen verstärkt wieder auf das Land ziehen.“ Börßum verfüge laut Bosse über eine gute Infrastruktur. Schule, Kindergarten, ein reges Vereinsleben, eine Bahnverbindung und die Nähe zur Autobahn. Das alles mache Börßum für junge Familien attraktiv. „Ich bin davon überzeugt, dass die Gemeinde einen regen Zulauf an Bauwilligen erfahren wird“, so Bosse abschließend.

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