Lebenselixier Wasser: Schleppen Sie noch oder trinken Sie schon?

Wasser muss nicht langweilig sein - Verschiedene Früchte sorgen für Geschmack im Wasser. Foto: Pixabay (public domain)
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Mit steigenden Temperaturen ist es besonders wichtig, auf seine Flüssigkeitszufuhr zu achten. Auf zwei Liter am Tag sollte man schon kommen - am besten in Form von Wasser. Doch Wasser ist nicht gleich Wasser. Wir haben uns für Sie unter anderem beim Peiner Wasserverband umgehört.

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Unsere Kollegen haben sich bereits vor einigen Wochen die Frage gestellt, in welcher Form das Wasser gesünder ist: Abgefüllt in Flaschen aus dem Supermarkt oder direkt aus dem Wasserhahn zu Hause. Obwohl „Trinkwasser das am besten überprüfte Lebensmittel ist“ wollte Sandra Ramdohr, Sprecherin des Wasserverbands Peine, hier keine klare Empfehlung aussprechen, ob Leitungs- oder doch besser Mineralwasser getrunken werden soll: „Eine Empfehlung können wir nicht aussprechen, jeder Verbraucher entscheidet selbst, welchem der gesunden Durstlöscher er den Vorzug gibt.“

Wasser aus der Leitung

Fakt ist, dass die in Deutschland geltende Trinkwasserverordnung die Wasserversorger dazu zwingt, ihr Produkt in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und die vorgegebenen Grenzwerte nicht zu überschreiten. Die Gewährleistung der Unbedenklichkeit des Wassers übernehmen die Wasserwerke jedoch nur bis zum Hausanschluss. Ab dort ist der Hauseigentümer für die Qualität des Wassers verantwortlich. So können etwa alte Blei- oder neue Kupferrohre anzufinden sein, die das Wasser verunreinigen können. Eine Analyse der Wasserqualität durch das Gesundheitsamt gibt Aufschluss. Diese kostet etwa 15 Euro, leben Kinder oder Schwangere in Ihrem Haushalt ist diese oftmals sogar kostenlos.

Mineral- und Quellwasser

Hier gibt es große Unterschiede: Für natürliches Mineralwasser gilt, dass es von ursprünglicher Reinheit sein muss. Dieses stammt aus unterirdischen, vor Verunreinigung geschützten Wasservorkommen und wird direkt vor Ort abgefüllt. Außerdem muss es einen bestimmten Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen haben. Hier ist allerdings zu beachten, dass je nach Region auch das Leitungswasser auf diese Werte kommen kann. Außerdem machen die Gehalte des Mineralwassers nur einen kleinen Teil des Tagesbedarfs aus. Den Löwenanteil nehmen wir durch die Nahrung auf.

Die unterirdische Quelle des sogenannten Quellwassers muss nicht vor Verunreinigungen geschützt sein. Dennoch gilt auch hier die Trinkwasserverordnung. Tafelwasser ist lediglich aufbereitetes Wasser, das mit Mineralstoffen versetzt wurde und an jedem beliebigen Ort entnommen werden kann. Es kann sogar aus verschiedenen Wässern zusammengemischt sein.

Wasser muss nicht langweilig sein

Egal für welche Variante Sie sich bei der Wasserwahl entscheiden: Manchmal ist Wasser pur einfach fad. Dabei gibt es einfache und kostengünstige Möglichkeiten, sein Getränk aufzupeppen. Entweder man brüht sich ganz klassisch Tees auf und genießt diese lauwarm oder eisgekühlt. Oder man aromatisiert sich das Wasser mit Gemüse oder Früchten. Gerade jetzt im Sommer bieten sich die verschieden Beeren an, die im Juli und August erntereif sind. Gibt man sie vorher noch kurz in den Gefrierschrank, spart man sich gleich noch die Eiswürfel.

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