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Kreative Ideen – „Lucky Stars“ falten

Origami für Anfänger - die "Lucky Stars". Fotos: Nicole Wiedemann
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Seit Jahren kursieren sie im Internet - die kleinen "Lucky Stars". Und alle Jahre wieder haben sie gerade zu Weihnachten Hochsaison. So haben auch wir uns in der Redaktion hingesetzt und die niedlichen Origami Sterne nachgebastelt. Für unsere Leser haben wir die einzelnen Bastelschritte fotografisch festgehalten und dokumentiert. Die Sterne sind wirklich einfach und schnell gemacht und zaubern ein Lächeln ins Gesicht.

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Das brauchen wir

Für die Herstellung der „Lucky Stars“ werden im Grunde nur ein Papierstreifen und die eigenen Hände benötigt. Je größer der Stern später sein soll, desto breiter und länger muss der verwendete Papierstreifen sein. Die Streifen sollten etwa 25 mal so lang wie breit sein (bei einem DIN A4 Blatt bedeutet das bei voller Länge eine Streifenbreite von 1,2 Zentimern). Ich nehme gern die fertigen Streifen für Fröbelsterne her. Da passt das Verhältnis Breite zu Länge ganz gut und ich spare mir das Zuschneiden der Streifen. Wer die Streifen selbst zuschneidet, der benötigt noch eine Schere oder einen Cutter.

Für das „Aufplustern“ der Sterne kann neben den Fingernägeln auch ein Falzbein, ein Messerrücken, ein Pinselstil oder ein anderer schmaler, stumpfer Gegenstand benutzt werden. Alles da? Dann kann es auch schon losgehen.

Und so funktioniert es

Zuerst nehmen wir uns den Papierstreifen zur Hand und binden in eines der Enden einen einfachen Knoten.

 

Dabei sollte ein kurzes und ein langes Ende aus dem Knoten herausstehen. Der Knoten wird vorsichtig fester gezogen und flach gedrückt, so dass ein regelmäßiges Fünfeck entsteht. Wichtig ist hierbei, dass die Falzlinien nicht mit dem Fingernagel oder dem Falzbein nachgezogen werden. Das erleichtert ungemein das spätere „Aufplustern“ des Sterns. Das musste ich auch erst lernen 🙂

 

Das kurze Ende wird nun nach hinten umgeschlagen und entweder festgehalten oder unter die Lasche geschoben. Auch hier daran denken, nicht allzu fest zu falten.

 

Nun wird das lange Ende des Papierstreifens immer rundherum um das entstandene Fünfeck gewickelt (die Wickelrichtung ergibt sich automatisch). Dadurch wird das kurze Ende automatisch fixiert.

 

Am Ende des Papierstreifens angekommen, wird der verbliebene Rest unter die offene Kante geschoben. Was dann noch übersteht wird einfach abgeschnitten. Das Fünfeck noch einmal kurz flach drücken.

 

Jetzt ist Fingerspitzengefühl gefragt: Der Stern wird durch das Eindrücken der Seiten aufgeplustert und erhält so seine dreidimensionale Figur. Dafür kann ein Falzbein, ein Stäbchen oder einfach ein Fingernagel benutzt werden. Am besten hält man den Stern dabei an zwei gegenüber liegenden Ecken zwischen Daumen und Zeigefinger und drückt mittig die Seite ein. Das macht man an allen fünf Seiten.

 

Ich mache das immer zunächst einmal mit nicht so viel Kraft und gehe lieber noch eine zweite Runde drumherum. Oft forme ich beim zweiten Mal die Sternspitzen dann zwischen Daumen und Zeigefinger nach. Wichtig ist, beim letzten Schritt nicht auf die Sternfläche zu greifen, da die Flächen sich sonst natürlich auch nicht nach außen stülpen können.

 

Schon ist er fertig, unser „Lucky Star“. Da die Sterne so schnell gemacht sind, kann man schnell einen ganzen Schwung basteln und sie zum Beispiel in einem Glas dekorieren, sie auf Geschenke kleben oder ein Mobile basteln. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Viel Spaß beim Nachbasteln wünscht regionalLeben.de!

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