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Gesunder Schlaf! Nach „Clean Eating“ kommt nun „Clean Sleeping“

Hier lässt es sich entspannen. Ein aufgeräumtes Schlafzimmer hilft beim erholsamen Nachtschlaf. Foto: Pixabay (public domain)
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Ein wichtiger Pfeiler der Gesundheit ist gesunder, ausreichender Schlaf. Kein Wunder also, dass nach „Clean Eating“ nun auch „Clean Sleeping“ Einzug in unser Leben hält. Dabei geht es weniger um „Sauber“ im eigentlichen Sinne, als um den Gesundheitsaspekt an sich.

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Acht Stunden gelten als das Maß der Dinge

Was unterscheidet nun aber „Schlafen“ von gesundem Schlaf? Worauf gilt es zu achten, um morgens topfit und erholt aus den Federn zu kommen? Zu allererst gilt es auf eine genügende Menge an Schlaf zu kommen. Sieben bis acht Stunden sollten es schon sein. Wer es schafft, der darf sich auch gerne neun Stunden Erholung gönnen. Und das bitte regelmäßig und nicht nur am Wochenende. Denn ein unregelmäßiger Schlafrhythmus wirkt sich nicht nur auf die Optik aus, sondern kann den ganzen Körper negativ beeinflussen. Zu wenig Schlaf macht unkonzentriert und führt unter anderem zu Stimmungsschwankungen. Er kann den Hormonhaushalt und den Stoffwechsel durcheinander bringen und das Immunsystem schwächen. Neben der Schlafdauer gibt es aber noch weitere Punkte, die es für einen gesunden Schlaf zu beachten gilt.

Vor dem Schlaf ist nach dem Schlaf

In diesem Sinne sollte man einmal sein Augenmerk auf die letzten zwei bis drei Stunden vor dem Schlafen gehen richten. Um gut in den Schlaf zu finden, bietet es sich an, Routinen zu entwickeln. Diese sollen einem helfen, schon vor dem zu Bett gehen zu entspannen und vom Stress des Tages abzuschalten. Eine halbe Stunde bis eine Stunde vor dem Schlafen gehen sollte man sich reservieren, um sich für‘s Bett fertig zu machen, noch ein Buch zu lesen (möglichst keinen Thriller), ruhige Musik zu hören oder auch zu meditieren. Auch das Niederschreiben der eigenen Gedanken vor dem Schlafen gehen, kann sich positiv auswirken. Es kann helfen, mit dem Tag abzuschließen. Gedämpftes Licht erleichtert dem Körper den Übergang von Tag zu Nacht. Gerade im Schlafzimmer sollte man also auf taghelle Beleuchtung verzichten.
Viele entspannen gern beim allabendlichen Fernsehprogramm oder beim Surfen im Internet, doch wirklich entspannen kann der Körper dabei nicht. Ganz im Gegenteil: die unmittelbare Konfrontation mit dem Bildschirmlicht hält nicht nur unnötig wach, sondern unterdrückt das Schlafhormon Melatonin. Negativ auf die Schlafqualität wirken sich zudem auch ein spätes, schweres Abendessen, Alkohol und Koffein aus. Besser ist es darauf zu verzichten.

Frische Luft hilft beim Einschlafen

Vor dem Schlafen bietet es sich an, den Raum noch einmal gut zu lüften. Damit schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Die ideale Zimmertemperatur ist etwas niedriger, als das viele auf den ersten Blick, beziehungsweise beim ersten Fühlen annehmen würden. Sie liegt zwischen 15 und 18 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 45 und 55 Prozent betragen. Gerade im Winter bei Heizungsluft kann dann ein Luftbefeuchter, eine Schüssel mit Wasser oder ein nasses Handtuch auf der Heizung Sinn machen. Wer es mag, kann auf die Hilfe von ätherischen Ölen zurückgreifen, um eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Dafür gibt es unter anderem spezielle Kopfkissensprays.

Schlafzimmer einrichten

Das Schlafzimmer sollte ein Ort der Ruhe und Entspannung sein. Dies gilt es bereits bei der Einrichtung des Zimmers zu beachten. Ein Fernseher hat im Schlafzimmer genauso wenig verloren wie der Laptop, das Tablet oder das Handy. Am besten lässt es sich in einem aufgeräumten und klar wirkenden (reizarmen) Raum zur Ruhe kommen. Nicht umsonst schlafen viele Menschen besonders gut in Hotelzimmern. Heißt im Umkehrschluss, dass Chaos-Ecken und Gerümpel nichts im Schlafzimmer zu suchen haben. Auch frische Bettwäsche fördert einen entspannten Schlaf. Das weiß nicht nur die Werbung.
Nicht jedem ist es jedoch vergönnt, einen separaten Raum zum Schlafen sein eigen zu nennen. Man sollte beim Einrichten des Raumes dann darauf achten, dass der Blick vom Bett nicht direkt auf den Schreibtisch oder Arbeitsplatz fällt.
Für einen ruhigen Schlaf sollte das Zimmer gut abgedunkelt werden können, sei es durch Vorhänge, Rollos oder Jalousien. Auch die Wandgestaltung sollte eher hell oder gar kühl gehalten sein. Es eignen sich dafür neutrale Farbtöne, wie weiß, beige oder generell helle Naturtöne, sanftes Blau oder dunkles Grün.

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