Ein teurer Wunsch: Der Traum vom Haus

Ein eigenes Haus wird immer teurer. Symbolfoto: Pixabay (public domain)
Um sich den Traum vom eigenen Haus zu erfüllen, muss in der Region tiefer in die Tasche gegriffen werden. Das geht aus dem aktuellen Grundstücksmarktberichte der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in Niedersachsen hervor.

Am teuersten ist ein eigenes Haus in Braunschweig. Dort sind die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser in den letzten fünf Jahren um 43 Prozent auf 2.467 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Die gleiche Entwicklung zeigt sich bei den Reihenhäuser und Doppelhaushälften, wo die Preise durchschnittlich auf 2.231 Euro pro Quadratmeter gestiegen sind.

Auch in Wolfsburg mussten zukünftige Hausbesitzer im vergangenen Jahr erneut tiefer in die Tasche greifen. Das freistehende Ein- und Zweifamilienhaus kostete durchschnittlich 2.252 Euro pro Quadratmeter, ein Reihenhaus oder eine Doppelhaushälfte 2.319 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht jeweils einem Anstieg von 35 Prozent in den letzten fünf Jahren.

Die preiswerteste Möglichkeit in der Region an ein eigenes Haus zu kommen, hat man im Landkreis Helmstedt. Dort kostete der Quadratmeter eines Reihenhauses oder einer Doppelhaushälfte im vergangenen Jahr durchschnittlich „nur“ 855 Euro. Doch trotz des im Vergleich noch geringen Preises ist auch dort ein deutlicher Anstieg von 35 Prozent zu sehen.

Der geringste Preisanstieg in der Region ist in Salzgitter bei den Reihenhäusern und Doppelhaushälften zu finden. Dort stieg der Quadratmeterpreis in den letzten fünf Jahren um 15 Prozent auf 1.243 Euro pro Quadratmeter an.

Übersicht der Quadratmeterpreise

Darstellung: Sandra Zecchino

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