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Diese 7 robusten Grünpflanzen sorgen für frische Luft

Nicht immer braucht es anspruchsvolle Diven, um unser Heim mit frischem Grün zu bestücken. Auch Grünlilien können wahre Hingucker sein. Foto: Pixabay (public domain)
Auch für Menschen ohne den sogenannten grünen Daumen gibt es Möglichkeiten, sich frisches Grün in die eigenen vier Wände zu holen. Neben Küchenkräutern und Kakteen gibt es noch viele weitere, recht anspruchslose und pflegeleichte Pflanzen. Und einige davon sind auch noch wahre Luftverbesserer. Sieben Verschiedene stellen wir Ihnen hier einmal vor.

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Wenn man gefragt wird, ob die Außenluft oder die Innenluft höher mit Schadstoffen belastet ist, so antwortet man ohne Überlegen mit Außenluft. Denkt man doch an all die Autos auf den Straßen und an die Industrie, die unsere Atemluft unter anderem mit Feinstaub belasten. Doch bei näherer Betrachtung ist es unsere Luft zu Hause, die eine höhere Schadstoffbelastung aufweist. Denn nicht selten dünsten unsere Bodenbeläge und Möbel Chemikalien wie Benzol, Formaldehyd und Trichlorethylen aus. Dem kann man durch regelmäßiges Stoßlüften beikommen und vor allem indem man die richtigen Pflanzen als Mitbewohner wählt.

Grünlilie

Die Grünlilie (Chlorophytum comosum) zählt wohl zu den anspruchlosesten Grünpflanzen, die man sich ins Haus holen kann. Sie gedeiht sowohl an kühlen dunklen als auch an warmen hellen Standorten. Nur zu nass darf die Erde nicht sein, da es sonst zu Wurzelfäule kommen kann. Ein kurzes Austrocknen der Erde ist hingegen kein Problem, da die Grünlilie in ihren dicken Wurzeln Wasser speichern kann. Spätestens wenn die Blätter hell und bleich werden, ist Gießen nötig. An ihren bis zu einem Meter langen Blütentrieben entstehen nach der Blüte kleine Tochterpflanzen. Wenn diese vier bis fünf Blätter haben, kann man sie abtrennen und einpflanzen. So erhält man innerhalb kurzer Zeit eine kleine Kolonie der robusten Pflanze. Doch die Grünlilie punktet nicht nur durch ihre Genügsamkeit. Auch für die Raumluft ist die Grünlilie ein wahrer Segen. Sie produziert nicht nur Unmengen an Sauerstoff, sie filtert nebenbei noch Kohlendioxid und Formaldehyd aus der Luft heraus.

Efeutute

Neben der Grünlilie zählt die Efeutute (Epipremnum pinnatum) zu den absoluten Anfängerpflanzen. Sie ist fast unkaputtbar und verzeiht so ziemlich jeden Pflegefehler. Die Efeutute steht gerne an hellen oder gar sonnigen Standorten. Schattige Standorte toleriert sie auch, allerdings bleiben ihre eigentlich hellgrün-gelb gemaserten Blätter dann rein grün und eher klein. Auch was das Gießen angeht, ist sie nicht zimperlich. So stellen auch kurze Trockenperioden kein Problem dar, nur dauerhaft nasse Füße mag sie nicht. Durch die Vermehrung mit Stecklingen kann man selbst ganz leicht für Nachschub dieser beliebten Rankpflanze sorgen. Lediglich ein Blatt muss der Steckling haben und wird dann mit der Luftwurzel direkt eingepflanzt. Die Erde sollte in den ersten drei Wochen nass gehalten werden. Während sich schnell Wurzeln bilden, können die ersten Blättchen auf sich warten lassen.

Die Efeutute ist ein dankbarer Mitbewohner. Foto: Pixabay (public domain)

In Sachen Luftreinigung ist die Efeutute ein Vielseitigkeitstalent. Neben Kohlendioxid und Formaldehyd filtert sie auch Benzol und Nikotin aus der Luft. Hat man Haustiere oder Kinder im Haus, sollte man die Efeutute außerhalb deren Reichweite platzieren, da Teile der Pflanze giftig sind.

Fensterblatt

Das Fensterblatt, in Fachkreisen unter „Monstera deliciosa“ bekannt und zuletzt in den 70ern und 80ern populär, erlebt seit letztem Jahr ein großes Revival. Wer was auf sich hält und über genug Platz verfügt, schmückt sein Zuhause mit einem dieser großblättrigen Exemplare. Im Laufe der Zeit nimmt die Pflanze allerdings sehr viel Platz ein – ihre Blätter haben einen Durchmesser von 40 bis 80 Zentimeter – und ein Umtopfen geht nicht selten mit Schäden einher. Durch die großen Blätter hat das Fensterblatt eine besonders hohe Sauerstoffproduktion und reduziert die Belastung mit Schadstoffen, unter anderem Formaldehyd und Benzol, enorm. Bei der Substratwahl ist die Monstera nicht wählerisch, sie eignet sich zum Beispiel auch sehr gut zur erdelosen Pflanzung als Hydrokultur. Staunässe verträgt die Pflanze nicht, das Antrocknen der Erde hingegen schon.

Das Fensterblatt bringt tropisches Flair in die eigenen vier Wände. Foto: Pixabay (public domain)

Wie der Name Fensterblatt schon sagt, bevorzugt die Monstera helle Standorte, jedoch kommt sie auch mit Halbschatten zurecht.

Philodendron (Baumfreund)

Auch der Baumfreund, eher als Philodendron bekannt, erlebt ein Comeback. Die Eigenschaften des Baumfreundes ähneln denen des Fensterblattes sehr. Allerdings ist der Philodendron noch pflegeleichter, braucht nicht ganz so viel Platz und überlebt auch problemlos einen Umzug. Im Handel sind etwa zehn verschiedene Sorten zu haben, die auch als Hydrokultur gehalten werden können. Genau wie das Fensterblatt nimmt der Baumfreund Giftstoffe wie Formaldehyd, Kohlenmonoxid und Benzol aus der Luft gut auf.

Bogenhanf

Der Bogenhanf (Sansevieria trifasciata) ist ein Klassiker unter den Robustpflanzen. Früher gern als Oma-Pflanze verschrien, kommt er heute mit seinen schwertförmigen und nach oben gerichteten Blättern auch in modernen Räumen wieder zur Geltung. Ans Gießen stellt der Bogenhanf als Wüstenpflanze keinerlei Ansprüche – einmal im Monat ist ausreichend. Und auch viel Licht braucht er nicht, er gedeiht auch an schattigen Standorten. Und das Beste: Er entfernt Benzol, Formaldehyd, Trichlorethylen und Xylol aus der Luft und sorgt so für ein hervorragendes Raumklima.

Drachenbaum

Die Auswahl an Drachenbaum-Arten (Dracaena) ist groß. Mehr als 40 Arten gibt es, die auch ganz unterschiedliche Blattfärbungen aufweisen – gelb, grün, rot oder weiß. Als Standort sind helle und halbschattige Bereiche ideal, direkte Sonneinstrahlung und Zugluft mögen die Pflanzen nicht. Gießen muss man den Drachenbaum selten mit nur wenig Wasser. Hat man einen Drachenbaum im Haus, muss man sich um Schadstoffe wie Formaldehyd, Benzol, Toluol und Trichlorethylen keine Gedanken mehr machen.

Der Drachenbaum ist sehr genügsam – aber giftig. Foto: Pixabay (public domain)

Allerdings muss man aufpassen, wenn Katzen oder Hunde im Haus sind. Für diese ist der Drachenbaum giftig!

Einblatt

Das Einblatt (Spathiphyllum wallisii) ist auch unter dem Namen Scheidenblatt, Blattfahne oder Friedenslilie bekannt. Die Tropenpflanze bevorzugt schattige, feuchte Plätze, ohne Staunässe und sollte keine Zugluft abbekommen. Sie ist die ideale Badezimmerpflanze. Stellt man sie in andere Zimmer, freut sie sich über gelegentliches Besprühen der Blätter. Bei wenig Pflegeaufwand blüht das beliebte Einblatt das ganze Jahr und filtert nebenbei Ammoniak, Benzol, Formaldehyd und Trichlorethylen aus der Raumluft.

Einblatt Blüte Grünpflanze Pflanze Luftverbesserer Topfpflanze Foto: Nadine Munski-Scholz

Das Einblatt ist ein echter Allrounder was die Luftreinigung angeht. Foto: Nadine Munski-Scholz

 

 

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