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Braunschweigs Mietpreise sind in den letzten zwei Jahren stark angestiegen

In Braunschweig sind die Mieten in den vergangenen Jahren um mehr als 2,40 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Symbolfoto: Sina Rühland
Braunschweig platzt aus allen Nähten - zumindest wohntechnisch. Dies zeigt sich auch in den stetig steigenden Mietpreisen. Wie nun auch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung bekanntgegeben hat, stiegen die Mieten in der Löwenstadt seit dem Jahr 2004 um 2,43 Euro pro Quadratmeter.

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Die Neuvertragsmieten in Deutschland sind im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um 4,9 Prozent auf durchschnittlich 7,65 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Das geht aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor. Deutlich stärker stiegen die Mieten in den vergangenen zwei Jahren in Braunschweig an – nämlich um 9,1 Prozent. Somit liegt die Löwenstadt weit über dem Bundesdurchschnitt. Wie das Bundesinstitut weiter mitteilte, wurden die Angebotsmieten auf der Ebene der kreisfreien Städte und Landkreise berechnet. Die vom BBSR ausgewerteten Angebotsmieten basieren auf Inseraten aus Immobilienplattformen und Internet-Angeboten von Tageszeitungen für Erst- und Wiedervermietungen von Wohnungen. Bei den berechneten Mietwerten handelt es sich um Nettokaltmieten ohne Nebenkosten für nicht-möblierte Wohnungen der Größen 40 bis 130 Quadratmeter. Mieten aus bestehenden Mietverträgen wurden dabei nicht berücksichtigt. Laut der Erhebung haben sich die Quadratmeterpreise bei Mietwohnungen von 5,26 Euro im Jahr 2004 und 5,38 Euro im Jahr 2010 auf 7,74 Euro im Jahr 2016 erhöht.

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