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Der „LÖWE-Pfad“ und andere Walderlebnispfade in unserer Region

Auf Waldlehrpfaden lässt sich die Vielfalt des Waldes spielerisch entdecken. Foto: Archiv/ Jan Borner
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Kaum betritt man einen Wald, taucht man in die ihm ganz eigene Atmosphäre ein. Entspannend und doch auch spannend - so zeigt er sich, der Wald. Noch dazu hat er das ganze Jahr Saison und steht Besuchern jeden Tag kostenfrei zur Verfügung. Die Waldlehrpfade direkt vor unserer Haustür bieten darüber hinaus noch reichlich Informationen und Anregungen, um den Wald hautnah erleben zu können. Ein ideales Ausflugsziel also für die bevorstehenden Herbstferien.

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Der LÖWE-Pfad in Wolfenbüttel

Der 2,5 Kilometer, feingeschotterte „quadratische Rundweg“ im Lechlumer Holz wurde am 19. Juni 2010 eröffnet und ist aufgrund seiner Beschaffenheit für die ganze Familie geeignet. Ob mit Kinderwagen, Buggy, Laufrad oder Rollstuhl – jeder kann mit und an dem Erlebnis Wald teilhaben.

Vier Lernstationen, die verschiedenen Bereichen zugeordnet sind (L wie langfristig, Ö wie Ökologie, W wie Wald und E wie Entwicklung) bieten viele wichtige Informationen über Nachhaltigkeit, den Waldboden, Naturverjüngung und die Forschung im Wald.

Ö wie Ökologie

Der Waldboden als Standortsfaktor und Ausgangspunkt für die Waldentwicklung wird am Bodeneinschlag mit dem Buch der Waldentwicklung sichtbar gemacht. Foto: Archiv/Nadine Munski-Scholz

Daneben  gibt es zahlreiche Aktions- und Erlebnisbereiche, an denen der Wald spielerisch erforscht werden kann. Das Baumtelefon mit Kobel, der Balancierbalken, die Sprunggrube und das Waldxylophon sind nur einige davon. Ruhezonen wie die Sitzpyramide, das Baumhaus, die Waldliege und der Waldkorb laden hingegen zum Entspannen und Lauschen ein.

Weitere Informationen und Videos zum LÖWE-Pfad mit der Leiterin des Walderlebniszentrums Waldforum Riddagshausen, Gabriele Hülse, und dem Forstamtleiter Niedersächsische Landesforsten, Andreas Baderschneider, gibt es auf regionalWolfenbüttel.de.

Das Waldforum Riddagshausen bietet noch mehr: Ob große Pflanzaktionen, Ferienprogramm, Kindergeburtstag oder Waldprojektwochen, zahlreiche Fortbildungen, Waldführungen und Veranstaltungen bietet der Förderverein Waldforum Riddagshausen e.V. an. Zusätzlich findet jeden ersten Sonntag im Monat ab 11 Uhr der Familiensonntag im Waldforum Riddagshausen statt. Der nächste Familiensonntag am 1. Oktober 2017 steht unter dem Motto „Wilde Waffeln„. Weitere Informationen über Angebote und Veranstaltungen finden Sie auch auf: www.waldforum-riddagshausen.de.

Walderlebnispfad „Brücken durchs Moor“ in Kneesebeck

Eine ganz besondere Art, den Wald zu erleben, bietet der Walderlebnispfad „Brücken durchs Moor“ in Knesebeck. Wie der Name schon verrät, führt der Pfad durchs Moor, genauer das Bornbruchsmoor. Etwa 3,5 Kilometer ist der Rundweg, der am Haus der Landschaft in Knesebeck startet, lang. Von Brücke zu Brücke geht es durch den sumpfigen Wald. Zwischendurch bieten die Stationen, wie der Wackelsteg, die Drehtafel oder die Balancierstation sowohl Spiel- als auch Informationsmöglichkeiten.

Walderlebnispfad Goslar

Seit 2006 gibt es den Walderlebnispfad Goslar. Er wurde als Gemeinschaftsprojekt der FreiwilligenAgentur Goslar mit der Agenda 21-Gruppe und der Stadt Goslar von zahlreichen Freiwilligen, Schülerinnen und Schülern sowohl geplant und errichtet. Auf etwa drei Kilometer Länge kann die Natur an den 14 verschiedenen Stationen und mit allen Sinnen erlebt werden. Unter anderem gibt es ein Waldbett, ein Balancierbereich, ein Waldxylophon und einen Fußfühlpfad. Nistkästen und Flugbilder der verschiedenen Vögel lassen den Besucher auch einen Blick in den Wipfelbereich des Waldes erhaschen.

Löwenzahn-Entdeckerpfad bei Drei Annen Hohne

Der etwa 1.500 Meter lange Löwenzahn-Entdeckerpfad im Nationalpark Harz hat von Ostern bis zum ersten Schneeeinbruch geöffnet. Er wurde im Zuge des 25-jährigen Jubiläums der ZDF-Sendung „Löwenzahn“ als länderübergreifende Umweltbildungsaktion entwickelt und 2005 gebaut. Unabhängig von festen Zeiten können Familien, Kinder und alle Junggebliebenen den Pfad in den Sommermonaten täglich kostenlos besuchen.

Die beliebte Eule des Löwenzahnpfades. Foto: Ingrid Nörenberg

Insgesamt acht verschiedene Mitmach-Stationen beantworten viele Fragen rund um die Pflanzen- und Tierwelt des Nationalparks Harz und laden zum Tüfteln und Forschen ein. Geheimnisvolle Fährten werden den Tieren zugeordnet, Totholz wird als Lebensraum präsent, Geräusche des Waldes lässt die Hör-Eule erklingen und Groß und Klein beim Weitsprung mit den Leistungen der Waldbewohner können sich messen. Auf der Träumerbank mit Blick in das imposante Kronendach der Hohne-Eiche kann man sich entspannen und die gesammelten Eindrücke verarbeiten. Nach dem Ausprobieren der Archimedischen Schraube und viel Wissenswertem zum Kreislauf des Wassers endet der Pfad am Natur-Erlebniszentrum HohneHof. Hier kann man sich bei einem Imbiss stärken, die Forscherecke erkunden und auf dem Abenteuerspielplatz um die Wette turnen. Auch Kindergeburtstage oder Naturerlebnistage mit der Schulklasse bietet das Team des HohneHofs an.

Wald-Erlebnis-Pfad in Peine

Der Wald-Erlebnis-Pfad im Zweidorfer Holz bei Wendeburg ist nicht so bequem zu erreichen, wie der LÖWE-Pfad im Lechlumer Holz. Während eines Fußmarsches von circa 30 Minuten durch Felder, Wald und Wiesen wird bereits der Weg das Ziel und es kann allerhand entdeckt, erlebt und erklärt werden. Einmal angekommen erwarten den Besucher auf dem rund 550 Meter langen Pfad zahlreiche Stationen, die zum Mitmachen und Sich-Bewegen einladen: Es gibt unter anderem Holzklangspiele, Balancierstationen, eine Sprunggrube, ein Baumtelefon und einen kleinen Fußfühlpfad. Rund um das Thema Wald gibt es zusätzlich viele Informationsstationen, wie die Zeitreise oder das Waldbett.

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