Der Hitzewelle trotzen – So kommen Sie kühl durch den Sommer

Ein Ventilator kann helfen, die Hitze erträglicher zu machen. Foto: Nicole Wiedemann
Die Hitzewelle hält nun schon einige Zeit an und wird uns auch in den nächsten Tagen weiterhin begleiten. Um Wohnung und Haus trotzdem erträglich kühl zu halten, haben wir einige simple umzusetzende Tipps recherchiert.

Hitze aussperren

Am besten man lässt die Hitze erst gar nicht herein. Heißt: Fenster und Türen geschlossen halten. Wer über Außenjalousien, -rolläden oder Fensterläden verfügt, hat einen großen Vorteil. Laut Angaben der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) kann durch deren Einsatz die Sonneneinstrahlung um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Weniger Sonneneinstrahlung bedeutet auch weniger Wärmeeinwirkung.

Wohnung abdunkeln

Wer nicht die Möglichkeit hat, seine Räume von außen zu beschatten, der sollte die Wohnung zumindest von innen mit blickdichten Jalousien, Gardinen oder Rollos abdunkeln. Deren Wirkung ist zwar nicht so effizient, aber trotzdem besser als die Wärme sich ungehindert im Raum verteilen zu lassen.

Nachts und in den frühen Morgenstunden lüften

Tagsüber sollte bei heißen Temperaturen möglichst wenig Luftaustausch zwischen draußen und drinnen stattfinden. Lüften und für Durchzug sorgen mit weit geöffneten Türen und Fenstern bietet sich während einer Hitzeperiode nur in den Nacht- und den sehr frühen Morgenstunden an, wenn es sich draußen deutlich abgekühlt hat. Leider ist das nicht immer der Fall, so dass man die Räume über einen längeren Zeitraum nicht mehr abgekühlt bekommt. Frische Luft sollte man aber trotzdem in die vier Wände lassen, schon allein um die abgestandene Luft zu ersetzen.

Verdunstungskälte nutzen

Haben sich die Wohnung oder einzelne Zimmer bereits unangenehm aufgewärmt, hilft noch der Trick mit einem nassen Handtuch oder Bettlaken. Beim Trocknen wird der Luft Wärme entzogen und es entsteht Verdunstungskälte, die angenehm den Raum kühlt. Hängt man nachts beim Lüften die feuchten Tücher in das Fenster, wird der Effekt noch verstärkt. Auch ein Ventilator kann zum Einsatz kommen und die abgekühlte Luft in den Räumen verteilen. Generell kühlt ein Ventilator selbst nicht, er sorgt nur dafür, dass die Luft bewegt wird. Auch auf der Haut: Wir können leichter transpirieren, was auf dem Körper für Verdunstungskälte sorgt und somit den Eindruck von Kühle erweckt.

Elektronische Geräte abschalten

Zu guter Letzt sollte man selbst dafür sorgen, dass nicht noch mehr Wärme in den eigenen vier Wänden entsteht. Es gibt Geräte, die natürlich weiterhin laufen müssen, wie Kühl- und Gefrierschränke. Aber Computer und Fernseher können bei schönem Wetter abgeschaltet und auch die Küche kann kalt bleiben.

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