Der Garten im Januar 2018

Der Garten hält Winterschlaf. Zeit, sich mit der Planung der nächsten Gartensaison zu befassen. Foto: Pixabay (public domain)
Einer der ruhigsten Gartenmonate ist der Januar. Außer ein paar Aufräumarbeiten gibt es eigentlich nichts zu tun. Eine gute Zeit also, um das bevorstehende Gartenjahr zu planen und in den Samen- und Pflanzkatalogen zu stöbern.

Das Gartenjahr 2018 planen

Egal ob Ziergarten oder Nutzgarten: Der Januar ist ideal geeignet, um die nächste Gartensaison zu planen. Wo sind Lücken in der Bepflanzung entstanden? Welche Beete möchte man farblich umgestalten? Welche Obst- und Gemüsesorten möchte man in der kommenden Saison im eigenen Garten ernten? Bei der Planung sollten auf jeden Fall Fruchtwechsel und Kulturfolge beachtet werden. Pflanz- und Samenkataloge sowie Gartenbücher und -zeitschriften bieten jede Menge Anregungen für die Gartengestaltung. Und solange man draußen noch nichts säen kann, eignen sich auch die Fensterbänke für kleine Experimente.

Zweige von Schneelast befreien

Kommt der Schnee dann doch irgendwann, so sollte man darauf achten, die Zweige von Sträuchern und Büschen regelmäßig von der Schneelast zu befreien. So verhindert man ein Abbrechen der Zweige und ein Auseinanderbrechen der Pflanzen. Auch unter der Schneelast leiden können Abdeckungen und Dächer von Frühbeeten und Gewächshäusern.

Bäume und Sträucher pflanzen

Wenn der Garten vom Frost verschont bleibt, können auch im Januar Bäume und Sträucher gepflanzt werden. Die neu gesetzten Pflanzen müssen allerdings gut eingeschlämmt und im Anschluss regelmäßig gegossen werden, um ein Anwachsen zu gewährleisten.

Wühlmäuse bekämpfen

Wühlmäuse sind natürlich das ganze Jahr aktiv. Aber im Winter ist die Gelegenheit günstig, ihren Bestand im heimischen Garten zu dezimieren. Aufgrund des knapperen Nahrungsangebotes werden die Köder in den Fallen jetzt seltener verschmäht. Die Fallen werden mit einem Stück Obst oder Gemüse bestückt und in einen geöffneten Wühlmausgang gestellt. Tipp: Gerne ziehen sich die Wühlmäuse im Winter in den Komposthaufen zurück.

Kompost umsetzen

Wer den Kompost im Herbst noch nicht umgesetzt hat, der kann nun die frostfreien Tage dazu nutzen. So kann man einerseits möglichen ungebetenen Gästen (wie Wühlmäusen) auf die Spur kommen. Andererseits haben sich Kompostwürmer und Co. in der Regel in frostfreie Zonen zurückgezogen, so dass man sie durch das Umschichten und Umsetzen nicht stört. Der Kompost kann im Anschluss gleich dazu genutzt werden, die Beete für das Frühjahr vorzubereiten.

 

Ansonsten gilt für den Januar, dass auch weiterhin Arbeiten aus dem Dezember fortgeführt werden können.

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