Das sind die häufigsten Pannen beim Umzug

Symbolbild: Pixabay

Einmal nicht richtig aufgepasst und schon ist es passiert. Das Sofa bleibt im Treppenhaus an einer Ecke hängen oder ein Spiegel ist im Umzugstransporter nicht richtig gesichert und zerspringt. Bei rund der Hälfte aller Umzüge passieren kleinere oder größere Katastrophen. Die häufigsten Missgeschicke sind zerbrochene Gläser oder Geschirr. Zu diesem Ergebnis kommt eine – nach eigenen Angaben – repräsentative Umfrage von umzugsauktion.de. Demnach gaben 28 Prozent der Deutschen an, dass schon mal Gläser oder Geschirr zu Bruch gegangen sind, wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens, die wir im Weiteren unkommentiert veröffentlichen, heißt

Auf Platz 2 der Missgeschicke folgen beschädigten Wände oder Türen. 15 Prozent der Deutschen haben nach dem Umzug unschöne Schrammen hinterlassen. Gerade in engen Fluren oder verwinkelten Wohnungen erfordert es großes Geschick, Geduld und viel Kraft, um Sofas, Schränke und Co. durch Räume und Gänge zu manövrieren. Enge Treppenhäuser oder zu kleine Aufzüge machen ebenfalls Probleme. Dort hat jeder 10. Befragte schon einmal etwas beschädigt.
Hexenschüsse und Schnittwunden

Doch bei Umzügen kommt es nicht nur zu Sachschäden, manchmal kommen sogar Personen zu Schaden. So gaben 11 Prozent an, dass sich Helfer bereits leicht verletzt haben. Kleinere Blessuren wie ein Hexenschuss oder eine Schnittwunde können schnell passieren, wenn die Waschmaschine falsch angepackt oder in Scherben gegriffen wird. Genauso häufig wie verletzte Umzugshelfer sind zerbrochene Spiegel (11 Prozent). Wertvolle Gegenstände verlieren 7 Prozent der Umziehenden, während 5 Prozent das Umzugsauto beschädigen. Auf Fernseher und Monitore passen die Deutschen hingegen besser auf. Sie überstehen den Wohnungswechsel in den meisten Fällen unbeschadet. Nur 3 Prozent gehen kaputt.

Mehr Unfälle bei Kindern im Haushalt

Sind Kinder im Haushalt, erhöht sich die Zahl der Umzugspannen. Bei 34 Prozenten der Familien zerbrechen Gläser oder Geschirr, bei 21 Prozent werden Wände oder Türen beschädigt. Zum Vergleich: 23 Prozent der Singles bringen nicht alle Teller und Gläser heil in die neue Wohnung und 9 Prozent bleiben an Wänden hängen. Kinderreiche Haushalte haben in der Regel mehr Möbel als kinderlose – die Wahrscheinlichkeit, dass davon etwas kaputtgeht, ist folglich höher. Hinzu kommt, dass Eltern neben der Organisation des Umzugs auch noch auf die Kinder achten müssen. Der erhöhte Stressfaktor zeigt sich auch an der Unachtsamkeit der Helfer: Leben Kinder im Haushalt, kommt es bei 19 Prozent der Umzüge zu Verletzungen, bei Singles betrifft es nur 3 Prozent.
Entspannt Umziehen mit Umzugsunternehmen

Viele der Pannen lassen sich einfach vermeiden. Damit zum Beispiel kein Geschirr zu Bruch geht, ist es wichtig, diese gut zu verpacken. Dafür eignen sich extra Pappeinsätze für Umzugskartons oder Seidenpapier zum Verpacken. Genauso können Umziehende aber auch Handtücher oder T-Shirts um die Gläser wickeln. Damit der Boden des Kartons nicht durchbricht, empfiehlt es sich außerdem, nicht ausschließlich schweres Geschirr zusammenzupacken und extra stabile Kartons zu verwenden.

Für die von umzugsauktion.de beauftragte repräsentative Studie „Umzug 2018“ wurden deutschlandweit 1.000 Personen (Online-Nutzer) ab 18 Jahren befragt

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