Braunschweiger Projekt „Wohnen für Hilfe Plus“ läuft an

Das Ziel des Studentenwerks: Gutes tun und günstiger wohnen. Symbolfoto: Pixabay
Mit Anfang des Jahres 2018 beginnt in Braunschweig mit „Wohnen für Hilfe Plus“ ein Projekt zur Zusammenführung von studentischen Interessen mit denen von Senioren in Braunschweig und der Region. Das Ziel: Pro Stunde Hilfe im Monat soll die Miete für einen Quadratmeter Wohnfläche der Studierenden erlassen werden.

Das Studentenwerk Ostniedersachsen greift damit eine Idee auf, die in anderen Städten bereits etabliert ist und hilft, die Wohnraumsituation für Studierende zu entspannen, heißt es in der Pressemitteilung des Allgemeinen Studierendenausschusses der TU Braunschweig (AStA). Es werden demnach Verträge zwischen Senioren und Studierenden geschlossen, die beinhalten, dass die Studierenden im Alltag Aufgaben übernehmen und Hilfeleistungen erbringen, im Gegenzug erhalten sie vergünstigten Wohnraum.

Ein solidarisches Miteinander

Der AStA begrüßt das Projekt. Logo: AStA

Auf diese Weise werde sonst ungenutzter Wohnraum erschlossen und sinnvoll genutzt. Der nette Nebeneffekt: Menschen wird bei den Hürden des alltäglichen Lebens geholfen. Auch Familien mit Kindern oder alleinerziehende Eltern sollen freie Räumlichkeiten anbieten und so Unterstützung in der Betreuung erhalten können. Marc Jäger, AStA-Vorstand dazu: „Wir sind bester Dinge, dass dieses Projekt von der Seite der Studierenden angenommen wird und damit hilft, die Wohnraumproblematik für viele Studis auf angenehme und solidarische Art zu lösen. Nun muss es unser Ziel sein, möglichst viele Senioren und Familien anzusprechen, die sich genauso vorstellen können, an diesem wunderbaren Projekt teilzunehmen.“

Ein solidarisches Miteinander sei ein wichtiger Aspekt, um gemeinsam den Wohnungsmarkt in Braunschweig zu entspannen. Der AStA der TU hofft daher auf eine rege Beteiligung und werde versuchen, dass Projekt weiter bekannt zu machen, um einen Teil zum Erfolg beizutragen.

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