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Am 14. Mai 2017 ist Muttertag

Ein Dankeschön für die Mama - über Blumen freut sie sich bestimmt. Foto: Pixabay (public domain)
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Am kommenden Sonntag ist es wieder soweit: Muttertag wird gefeiert! Wie ist dieser Tag eigentlich entstanden und womit überraschen die Kinder ihre Mütter in diesem Jahr? Wer noch nach einer Geschenkidee sucht oder nicht weiß, wohin es zum Muttertagsausflug gehen soll, der wird hier fündig.

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Woher kommt der Muttertag?

In Deutschland ist der Muttertag auf rein kommerzielle Art und Weise etabliert worden: Der Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber warb 1922 und 1923 auf Plakaten mit der Aufschrift „Ehret die Mutter“ und gestaltete weitere kleine Werbeaktionen und Veranstaltungen zum Thema „Muttertag“. Der erste Muttertag wurde am 13. Mai 1923 in Deutschland gefeiert.

Zum öffentlichen Feiertag wurde der Muttertag zu Zeiten des Nationalsozialismus erhoben – im Jahr 1933.  Besonders Mütter zahlreicher Kinder wurden zur damaligen Zeit verehrt. Ein Jahr später wurde der Muttertag als Gedenk- und Ehrentag deutscher Mütter begangen, bevor ab 1939 auch noch zusätzlich das Ehrenkreuz der Deutschen Mutter verliehen wurde.

Nach der Teilung Deutschlands zollten Ost und West den Müttern unterschiedlich ihren Respekt. Während in der ehemaligen DDR statt des Muttertags der Internationale Frauentag am 8. März gefeiert wurde, feierte die Bundesrepublik Deutschland ihren ersten Muttertag 1950. Obwohl der Muttertag kein gesetzlicher Feiertag ist, er aber immer auf den zweiten Sonntag im Mai fällt, dürfen Blumenläden an diesem Tag ihre Türen öffnen.

Ursprünglich ins Leben gerufen hatte den Muttertag Anna Marie Jarvis in den USA. Als Tochter der Gründerin der Mütterbewegung „Mothers Friendship Day“, Ann Marie Reeves Jarvis, veranstaltete sie am Sonntag, den 12. Mai 1907 in Grafton (West Virginia, USA) einen Gedenktag zu Ehren ihrer verstorbenen Mutter unter dem Namen „Memorial Mothers Day Meeting“. Seit 1914 ist der Muttertag am jeweils zweiten Sonntag im Mai als nationaler Feiertag in den USA etabliert. Bereits seit 1912 breitete sich die Bewegung international aus und eroberte England, die Schweiz, Norwegen, Finnland, Schweden und schließlich Deutschland und Österreich.

Klassiker zum Muttertag

Auch wenn jeder Tag Muttertag ist, wird der zweite Maisonntag gerne dazu genutzt, die eigene Mutter in den Mittelpunkt zu stellen und ihr etwas Gutes zu tun. Neben Blumen und einem schön gedeckten Frühstückstisch ist das Ausschlafen lassen bestimmt für viele Mamis von jungen Kindern ein Highlight – hier ist oft auch die Unterstützung vom Papa gefragt. Das Repertoire der kleinen persönlichen Aufmerksamkeiten reicht von selbst gemalten Bildern und gestalteten Karten über Basteleien bis hin zu Porzellanmalereien oder genähten Kleinigkeiten.

Auch eine Etagere aus (altem) Porzellan ist schnell gestaltet. Foto: Nicole Wiedemann

Wer nicht die Muße hat, selbst etwas zu gestalten, greift zu einer der vielen individualisierbaren Geschenkideen: eine herzige Tasse, ein neues Kissen für das Sofa oder ein aktuelles Foto. Ein Wellnessgutschein, eine Einladung ins Kino oder ins Restaurant ist auch ein schönes Geschenk als Auszeit vom Alltag. Hoch im Kurs stehen für den Muttertag gemeinsame Ausflüge mit der Familie – auch oder vor allem wenn die Kinder vielleicht schon ausgezogen sind und die gemeinsam verbrachte Zeit selten ist.

Ausflugsziele

Im Peiner Stadtpark am Pavillon findet um 11 Uhr das Eröffnungskonzert der Stadtparkkonzertreihe mit der Spielmannszuggemeinschaft Peiner Freischießen statt.

Zum Bummeln und Kaufen lädt der Antik- und Flohmarkt in Hankensbüttel auf dem Schützenplatz am Wiethorn ein.

In Bad Harzburg steigt das traditionelle Kastanienblütenfest bereits zum 15. Mal. Dieses Jahr wurde das vom Verein für Wirtschaft und Handel organisierte Fest unter ein neues Motto gestellt: „Auto und Freizeit“. So ist für die ganze Familie was dabei. Ergänzt wird das Kastanienblütenfest durch den ersten verkaufsoffenen Sonntag in der Zeit von 13 Uhr bis 18 Uhr.

Im letzten Jahr war das Kastanienblütenfest am Muttertag gut besucht. Foto: Anke Donner

Wer gerne sportlich unterwegs ist, der kann kostenlos und teilweise auch ohne Anmeldung an einer der vielen Fahrradtouren im Rahmen des Sattelfestes „Rauf aufs Rad. Rein in die Region.“ teilnehmen.

In Salzgitter wird bereits zum 37. Mal das Museumsfest gefeiert. Gleichzeitig ist das Fest auch Ziel von sechs der Sattelfest-Touren in der Region.

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